426 Von dem seeligen Bruder Clausen /
vilcn Geschafften , auch disim Ge» für das beharrliche Wohlseyn / unVschafft Play zu geben Ihnen belieben Glückjeeligkeit Ihro Heiligkeit suchenwolle. Damit der jetzige , den wir zu erwideren / und alterergebnestenicht zwerfflen in Himmel undec den mit danckbarem Gemüth zu verschuldSeeligen / auch auf Erden seelig ges den / der Gütige GOTT wolle Ihrhalten werde. Welche Gnad wir Heiligkeit zu Nutz der Christlichenvon Ihro Heiligkeit leichtlich zu er- Lärchen in langer glückseliger Re-halten hoffen/ indem wir nicht unser gicrung erhalten/ welches wir fuß-sonder deß Gottseeligen Nrcolai/den fällig bitten. Mit^disem thun wirwrr glauben in der Glory zu seyn/ uns/ und unsere geistliche Heerdt demdes Carholischen Glaubens/ jaGot» Vätterlichcn Schutz Ihrer Heilig-tes eigne Sach/ welchem angenehm keit anbefehlen,in seinen Heiligen gelobt zu werden /
zustyn urtheilen. Dlst ertheilte Gnad Geben zU Mörßburg den 2z. Hop-werden wir Mit beständigem Gebetk nung rorr.
Wahre Verzeichnis der Miracklcn/ welche
nacher Rom geschickt worden scynd.
^AAErr Landammann ZumbBrunnen litte fchmertzlichan dem reissenden Stein/alle angewehnte Mittetwollen nichts helffen / er verlobt sichzu dem seeligen Bruder Clausen / ver-richtete Fahrt/ wird völlig erlediget.- -
s. Christian Fanget von Oberweitausver Psarrey Garnen thäte ein schwä-ren Lupff, von welchem er ein schmertz-liAen Leisten - Bruch empfangen / erbesucht s.'mahl andächtig das Grab deßseeligen Bruder Clausen / wird ohneandere Mittel gesund.
z. Catharina Thlieier ab dem Ra-mersperg wird von einem Rind über einBrugen hinabgestossen / fallt auf dasHaubt, in welchem Fahl ihr das Halß-bein gantz verrückt sie litte grossenSchmertzen / bettet andächtig bey demGrab deß seeligen Bruder Clausen / er-langt gähling völlig die Gesundheit-
. 4- Johannes Wirtz von SärneNkommt auf einem gähen Rein mit demMß unter einen geladnen Schlitten /welcher ihme nothwendig das Bein hät-te abbrechen sollen / er rufft in solcherNoch an den seeligen Bruder Clausen/tn Mitten aller Gähe stehet der Schlit-ten / und Fuhr wider alle Natur still,biß ek den Fuß unverletzt loos gemacht.
5. Verena Jery ein Tochter von rf.Jahren hatte / wie man vermeint / einMalefitz bekommen, sie verluhre denVerstand / wurde Red - loos / möchteauch mit grosser Mühe kaum etwas vonSpeiß eingebracht werden / allerhandgeistliche / und leibliche Mittel wollennichts verhelften / man führte sie end-lich zu dem Grab deß seeligen Manns/es wurde besser / und nachdem sie dise
Besuchnng wiberholet/ istsir völlig ge-näsen.
6. Friderich FrantzJmfetd hatte eistLeisten - Bruch / thut ein Versprechenjährlich das Grab deß seeligen BruderClausen zu besuchen / sosehr» diserSchaden nicht zunehme / oder ihme ver-hinderlich seye/ er erhaltet / was er ver-langte.
Frau Margaritha Jmfeld wartVon den Gichteren erlähmer / alle ange-wendte Mittel wollen nicht zuschlagen/sie sucht Hülff bey dem seeligen BruderClausen / wird in dem Stüblein deßseeligen Manns gesund / aussert daßihr ein Armb lahm gebliben / verfügt sichvon dannen zu dem Grab deß seeligenManns / bey welchem sie an selbigemTag gantz gesund worden.
8. Jungfrau Kunigunda Jmfeldwurde von dem Schlag getroffen / ver-kehrt die Red / und wäre für todt ge-halten / man verrichtet für sie ein Wall-fahrt zu dem Grab deß seeligen Bru-der Clausen / laßt dorten, ein H.Meßlesen/ da solches verrichtet, fangt siean zu reden / und erlangt vorige Ge-sundheit.
9. Obgemeldter Christian Fangetwurde von einer Buochenvon io.Klaff-ter lang auf den Boden gemorsten ,welche ihme auch auf beyde Bein gefal-len/ auch natürlicher Weiß solche hättesollen abschlagen, in diser Noth rufft eran den seeligen Bruder Clausen/ stehetunverletzt von der Erden auf.
io. Maria Müng fallt ein zweyjähriges Kind von dem Hauß auf einEstrich, die Mutter verlobt zu demseeligen Bruder Clausen / hebt da-Kind frisch/ und gesund auf.
n. Mar-