csp. I.
B Conrotzili B Clau-ftn TochterSohn ge-wesen.
dem
Zrrieg nach-gkjvgcn.
440 L. LOI>sk.^vbI8 8 cb 3 uber kremica.
der dann unser seelige Br. Hans der net/deren zween sonderlich andächtig/fürnehmste/ und deß Orts erster Stiff- und gottseelig gelebt/ und gestorben,rer / und Anfänger ist / so ein sonders Ist gleichwohl nichts von ihrem thun /wollgcfallen hatte/ ab disem gottseeli-- und lassen schrifftlich verfasset/ so gargen Merck der neuen Kirchen/ und auch ihr Nahmen/ und Wandel/durchkünfftigen Gottsdtenst / und darum Einfalt der Leuth in Vergessenheit komssolches durch so manche/ und wunder- men. Derhalben ist genug das ihrbar liche Erscheinungen erzeigte. Gedächtnuß in hohem Lob vor Gottes
Angesicht stehe in dem Himmel/ inde-Etlich Jahr nach dem Absterben me sie der Herr gleich mit den anderndes S. Br. Hansen/ haben zu un- Heiligen geehret/ und ehren wirdderschidlichen Zeiten andere Waldbrü- in alle Ewigkeit. ,
der in diser Einöde / und Platz gewoh-
urtze Beschreibung des Uebens /
und Sterbens / Bruder Lonrad Schau-ders/secligen Einsidlers inUnderwaldcn.
Starke im Iahe tzz7. den 6. Martij.
Von disem schreibt der Ehrwürdig / und wohlgelehrt Herr losn 70s-clrim Eichhorn/ Priester in Underwalden/ in des S. Bruder ClausenLeben / so im Jahr I§O8 zu Freyburg in Uchtland Lateinisch ist außgan-gen / dessen wir uns beholsseN haben. ()UL vero prsecliLtus Oomillus llva^oluir, ex Keverenäi Oowilli /^llstreD Urss. uec llvst Oomim Nicolai äkiue, L. dsicvlLi kronejrociSi relscione kaulir.
^Qlffenschiessen ist einhübscher Flecken in Un-derwalden/ Nid demWald/zwo Stund vonStantz dem Haubtste-ckett gegen Engelberggelegen. In disem Flecken / undPfarr wohnete zu Zeiten des seeligenBr. Clausen von Flüe/ ein frommetaufrechter Lattdmann/ des Geschlechtsein Schäuber ( der Lauffnahm ist un-bekandt) diser verehelichte sich mit Br.Clausen leiblicher Tochter Dorotheavon Flüe / selbe gebare ihrem Ehe-mann/ neben andern Äindekn einestSohn / ohngefahr 5. oder 6. Jahr vorBr. Clausen von diser Welt Abtchid /der wurde im H. Tauff Cönrad ge-nannt. Das Kind würd in allerGottsforcht/ und Einfalt aufferzögen/daß er nichts anders ttibe/ da er 20.Jahr erlebte / als Gott dienen / unddem Viehe/ nach Landsbrauch/ ab-warten/ neben täglicher Handarbeith.Da er aber von Natur groß/ undstarck / männlicher Glider / und hohenVerstands/ wäre er von seiner Ober-reit ermähnet sich ins Ktiegsweesett
zubegeben/ folgte ihrem Rath/ undzu eylff underschidlichen mahlen ist ermit seinen Eydtsgnossen/ und Land-leuthen dem Krieg nachgezogen / hatallezeit Lob/ und guten Nahmen/we-gen seiner Mannhett/ Klugheit/ undFrommkeit darvon getragen / er hatauch im Krieg GOit treulich geehret /
Und vor Äugest gehabt. Sonderlich Hättetaber in seinem leisten Zug/ den er mitandern Catholischen Orchen im Jahr §»r5Zt- wider die Züricher bey Capell „et.verrichtet / in welchem er sein Kün - undWeißheit / als er so weißlich den Feindangegriffen/ und so männlich der gros-se Hauff von jhme / Und andern Ca-khdlischen kleinen Häufstein geschlagen/in die Flücht gejagt/ und vil hundertgctödt worden / welcher Sieg doch diefromme Catholische Orth nicht ihnenselbst/ sonder Gott allein durch dietreue Fürbitt Mariä der Jungfrauen/und Mutter Gottes jederzeit zugeschri-ben/ weil derer Hilff/ und Beystandsie augenscheinlich gesehen / Und erfah-ren haben.
Als verwegen Br. Conrad best b«?ölten Römischen Catholischen Glauben/
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