L. ?. klOLl.18 Lspucini, Zc A/lgrc.
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AI dem UM/ und Wmcr des
seeligen Vattcrs ßidclis Lapucincrs.
Im I.che Christi 1622. den 24. April.
Des S. Vatters Fidelis Capucmer-Ordens Leben hat bescheidenein frommer Vatter gesagtes Ordens/ wie es im Jahr 1622. in einemPatent zu Lostany ist gedruckt worden. Item n.. O. -vi. ivlerck 88.Hol. tjAccal. Pfar.'herr zu Simmaringen/ in der Chronick der Bl'schof-fcn zu Costantz an End. Item k. v. L.eor>Lr6u§ Pfarrherr /und Oecanus zu Neuenburg an der Lhonau/ in seinem Marien Stam-men - Buch / auf den 29. Aprilis. Item aus dem Leben / so in Wel-scher-Sprach / alsdann in das Teutsche übersetzt/ mit Erlaubnus derOberen zu Constantz ausgegangen 1729.
Änkd, wemgligtdaran / ob dene sie sich in dem H. Tauffden Nah-
Hebntt/ jemand von einer Welt- men Marcos ausgebettcn. Es hat
und r». berühmten / groß - an- sich allhier eine sonderbahre Göttliche
sehnlichen Stadt/ oder Vorsag geäusseret - Dann als Genos
ring noch einem wenig-geringen vefa der Geburt zunäherte/hat sie in
'Ndcmwett, -Orth seine Herkunfft ihrem Leib solche gewaltthätige schmertz-
Wn habe. Hergegen aber pflegt wohl ein liche Bewegungen erlitten/ welche daswenig-geringerQrthvon der Würden/ Ansehen hatten / samtsieausderMut-Märtyrers und Eigenschafften seiner Innwohneren ter eine Leich/ zumahlen auch eine Tod-vil nahmhafften Ruhm vorzuschlagen. ke»-Baar eines ebenmäßig vor derGe-Das sonst kleine in Schwaben gelegene burt sterben sollenden Kinds machenStädlem Sigmaringen verdienet dan- wollten. Diser Gefahr vorzukomen/ncnherv groß genennet zu werden; nicht entschließt sie sich vermittels eines Todt-nur in so weit dasselbige als einQester- gefährlichen Ausschnitts mit ihrem Todtrcichisch Lehen - Gut von den Durch- der Leibs-Frucht das Leben zu retten,läuchkigsten Fürsten von Hohenzvlle- Welches dann unfehlbar auch gesche-hn/ als Lehen-Trageren / bewohnet/ hen wäre/ wo nicht der gütige GOttund beherrschet wird; sondern auch / den guten Willen diser frommen Mut-undhauptsächlichen / weilen es die Ge- ter angesehen/ und der Gebährerin soburth- Stadt ist des Seel. Diener GOt- wohl / als dem glücklich gebohrnen Kindtes / und Märtyrer Fidelis. Allda ist die Erhaltung hätte angedtyen lassen,er in dem Jahr Christi 1577. und zwar Weil nun dise Eiteren mitlerweil anvon solchen Elteren gebohren / welche disem ihrem Kind tröstlich wahrgenom-- hon dem Auszug so wohl ihres Geblüts/ men/ daß die mit der Gnad GQttesals auserbäulich - Catholischen Lebens- vergesellschafftete günstige Natur ihme2 lrth allen Bürgeren annehmlich / und eine aufgeweckte Lebhafftigkeit desVer-Lieb- würdig seynd vorgestellt worden, stands; eine glückselige Fähigkeit derSein Vatter nennete sich l^o^, zu Gedächtnusin Erlehrnung der erstenTeutsch König / deme seine Verdienst/ Glaubens - Sätzen; einen verwunder-und hieraus entsprossene bey seinem lichenAntrib zu allem deine/ was schönMitburgeren habende Hochachtung zum und tugentlich / und einen fertigen Ge-mehrmahligen Ambts-Bürgermeister horsam/ gegen alle die/ so ihne zu un-aufgeworffen. Seine Mutter wäre terweisenhatten/ beygebracht/ habenGenovefa Rosenbtrgerin / ein Hoch- sie auch eine sonderbahre zärtere Leibs-edle Geschlechterin von Tübingen. Di- Neigung gegen dasselbige geheget.Sol-se zwey Eheleuth führeten einen Man- che gute Vorzeichen an disem jungendel/ der einem beständigen andächti- Blut haben nicht nur die Elteren/sen-gen Gottsdienst nicht ungleichere. Ne- dern auch alle anschauende in eine Ver-ben anderen Kinderen haben sie auch wunderung/ stille Verehrung/ und inunseren Seel. Märtyrer gezeuget/ vor den H. Fürwitz veranlasset/ einanderlVIurer, Die H. Schweitz. MMM -U