Buch 
Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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L. ?. klOLl.18 Lspucini, Zc A/lgrc.

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AI dem UM/ und Wmcr des

seeligen Vattcrs ßidclis Lapucincrs.

Im I.che Christi 1622. den 24. April.

Des S. Vatters Fidelis Capucmer-Ordens Leben hat bescheidenein frommer Vatter gesagtes Ordens/ wie es im Jahr 1622. in einemPatent zu Lostany ist gedruckt worden. Item n.. O. -vi. ivlerck 88.Hol. tjAccal. Pfar.'herr zu Simmaringen/ in der Chronick der Bl'schof-fcn zu Costantz an End. Item k. v. L.eor>Lr6u§ Pfarrherr /und Oecanus zu Neuenburg an der Lhonau/ in seinem Marien Stam-men - Buch / auf den 29. Aprilis. Item aus dem Leben / so in Wel-scher-Sprach / alsdann in das Teutsche übersetzt/ mit Erlaubnus derOberen zu Constantz ausgegangen 1729.

Änkd, wemgligtdaran / ob dene sie sich in dem H. Tauffden Nah-

Hebntt/ jemand von einer Welt- men Marcos ausgebettcn. Es hat

und r». berühmten / groß - an- sich allhier eine sonderbahre Göttliche

sehnlichen Stadt/ oder Vorsag geäusseret - Dann als Genos

ring noch einem wenig-geringen vefa der Geburt zunäherte/hat sie in

'Ndcmwett, -Orth seine Herkunfft ihrem Leib solche gewaltthätige schmertz-

Wn habe. Hergegen aber pflegt wohl ein liche Bewegungen erlitten/ welche daswenig-geringerQrthvon der Würden/ Ansehen hatten / samtsieausderMut-Märtyrers und Eigenschafften seiner Innwohneren ter eine Leich/ zumahlen auch eine Tod-vil nahmhafften Ruhm vorzuschlagen. ke»-Baar eines ebenmäßig vor derGe-Das sonst kleine in Schwaben gelegene burt sterben sollenden Kinds machenStädlem Sigmaringen verdienet dan- wollten. Diser Gefahr vorzukomen/ncnherv groß genennet zu werden; nicht entschließt sie sich vermittels eines Todt-nur in so weit dasselbige als einQester- gefährlichen Ausschnitts mit ihrem Todtrcichisch Lehen - Gut von den Durch- der Leibs-Frucht das Leben zu retten,läuchkigsten Fürsten von Hohenzvlle- Welches dann unfehlbar auch gesche-hn/ als Lehen-Trageren / bewohnet/ hen wäre/ wo nicht der gütige GOttund beherrschet wird; sondern auch / den guten Willen diser frommen Mut-undhauptsächlichen / weilen es die Ge- ter angesehen/ und der Gebährerin soburth- Stadt ist des Seel. Diener GOt- wohl / als dem glücklich gebohrnen Kindtes / und Märtyrer Fidelis. Allda ist die Erhaltung hätte angedtyen lassen,er in dem Jahr Christi 1577. und zwar Weil nun dise Eiteren mitlerweil anvon solchen Elteren gebohren / welche disem ihrem Kind tröstlich wahrgenom-- hon dem Auszug so wohl ihres Geblüts/ men/ daß die mit der Gnad GQttesals auserbäulich - Catholischen Lebens- vergesellschafftete günstige Natur ihme2 lrth allen Bürgeren annehmlich / und eine aufgeweckte Lebhafftigkeit desVer-Lieb- würdig seynd vorgestellt worden, stands; eine glückselige Fähigkeit derSein Vatter nennete sich l^o^, zu Gedächtnusin Erlehrnung der erstenTeutsch König / deme seine Verdienst/ Glaubens - Sätzen; einen verwunder-und hieraus entsprossene bey seinem lichenAntrib zu allem deine/ was schönMitburgeren habende Hochachtung zum und tugentlich / und einen fertigen Ge-mehrmahligen Ambts-Bürgermeister horsam/ gegen alle die/ so ihne zu un-aufgeworffen. Seine Mutter wäre terweisenhatten/ beygebracht/ habenGenovefa Rosenbtrgerin / ein Hoch- sie auch eine sonderbahre zärtere Leibs-edle Geschlechterin von Tübingen. Di- Neigung gegen dasselbige geheget.Sol-se zwey Eheleuth führeten einen Man- che gute Vorzeichen an disem jungendel/ der einem beständigen andächti- Blut haben nicht nur die Elteren/sen-gen Gottsdienst nicht ungleichere. Ne- dern auch alle anschauende in eine Ver-ben anderen Kinderen haben sie auch wunderung/ stille Verehrung/ und inunseren Seel. Märtyrer gezeuget/ vor den H. Fürwitz veranlasset/ einanderlVIurer, Die H. Schweitz. MMM -U