4 -5^ Don dem Gottfeck'gcn Fidele/
Ader in allen/ und jeden weltli- und Liebe gegen GOct dem HEr-chcn Ständen/ und insonderheit ren/ wie dann auch gegen meinerin dem/ darinnen ich mich hcfan- Geel Seeligkeit selbstcn ander-de/ und mein übriges Leben zu- Werts / und ausser der Welt / nehm-zubringen hatte/ über die von der lich in den Geistlichen Ständen /Erbsünd hero zu dem Guten er- um gute / sichere / und gewisszihlcer Blödigkeit / Zu allen» Bö- Mittel GGtt dem HErren in Voll-st» aber angebohrner lncÜnLnoa , konnnenhcit einig zu dienen/ vonNeigung / Gedancken / und An- gantzen / und zertheilten Hertzenschläg (wie solches die tägliche Er- zu lieben / und oft besagte unserefahrung scheinbahr an Lag gibt) Pflicht / und Schuldigkeit zu er-die Gcsätz / Mißbräuch / schädliche statten mich mit höchster Gorg-GewohnheiteN / böse / und zu al- fältigkeit / und wohl-zeikiger Ek-lem Übel anreitzende Erempel / wegung umzuschauen verursachet/auch die Geschähst selbsten/ damit angetriben / und genöthiget wor-fle mehrencheils uurzugehen pfle- den / und nach fleißigem durchzö-gen / denen zu dem wahren dienst hen aller /und jeden (drdens-Stän-GOtces / und Erlangung unseres den die Heil. Seraphische 8 oc,erät/Endes der ewigen Stetigkeit von oder vilmehr kracerriuät der min-Lhristo JEsu Mit Wort/ undder» Brüderen/welche man Lapu-Werck vorgewistnc Gesalzen/Ord- einer namstt / obgedachre Stucknungen / und Evangelischen Rä- der Gebühr / und Schuldigkeitrhen also gar ungleich entgegen / nach sicher / und heiliglich zu er-uud schier allerdings zuwider be- füllen / vor anderen (adln inviäisfunden / daß Mich gedunckee die vcrbo ) gantz bequem / und taug-Wort des H. Propheten Jeremia». lich erfrmdcn / und verspühret /rcimeten flch gar wohl auf diestlbi- daß erst besagte Heil. krscermrätge da er gesprochen: Du hast mein nicht unbillich meines Erachtens/Joch von Alter her zerbrochen /und und Einfalt / dem Evangelischenmeine Bond zerrissen / sprechende: Acker / darinnen der Schatz s be-Ich will nichtdieNM. Welches noch ste heiligste Mittel / und Gelegcn-mehr / und gründlicher betrachtet hcitett GGtt dem Allmächtigen ei-der H. Johannes 1.2. Als er uns nig / und reche zu dienen / ihnevon der gefährlich- und verdamm- von gantzen HertzeN zu lieben / undlichen Müheseeligkeic der Welt mit zu besitzen / und uns oft gedach-disen scharpften / und erschröckli- ter vbliZacion , und Pflicht nachchcn Worten abmahnec / spre- Vermögen zu entladen ) verbu-chend : Habt nicht lieb die Welt / gen ligk / recht / und wohl kan- noch was in der Welt ist / so jemand verglichen werden / dieweil danndie Welt lieb hat / in dem ist nicht ich durch sonderbahre Anleitung /die Liebe deß Natters ; dann alles und nngezweiffleee Emsprechungwas in der Welt ist/ daß ist Begir- Gcdrc deß Heiligen Geists distnlichkeit/ und Wollust des Fleisches/ Evangelischen Acker ohnlängst er-Lust der Augen / und Hosfart des sehen / demselben durch diß meinLebens. dlovicisc. und verwichcnem pro-
bier - Jahr mit mehrer mscurirät /Wann/ und dieweilen dann die undwürcklicher Erkundigung con-- Welt samt ihren Ständen also gar siderirt / demselbe durchaus zu demirr das Übel / und Gefahr versteckt/ Dienst GGtces sehr bequem befun-daß weder der Dienst GOttes / den. Also bin ich nach dem Wortnoch die Liebe deß Himmlischen deß H. Evangelij / und MeynungVacrers allda zu finden / und unser Regul mit Verkauftung /schließlich obangezogene unsere ob- und Ausrhcilung undcr die Armenligsuon zu erstatten/ wenig / oder alles das Meinige / durch Hilff /schier gar kein Gelegenheit nicht Gnad / und Beystand GGttes den-kst/ bin ich aus obligenderPflicht/ selben zu erkauften / oder vilmehr
durch
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