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Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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foo Von dem Gottseeligen Fidele / Capucincr / und Märtyrer.

in Ansehung seiner unvergleichlichenFähigkeit / vortrefflichen Talenten / undvilen Verdiensten ?romoror k'iäei,und Ertz-Bifchoff zu Philippi erwehletworden.

So will es sich auch geziemen deßu. k. IVIsximiUiLm von Wangen Lapu-cini rühmlich zu gedencken; als welcherwegen seinen ausbündig besitzendenVortresflichkeiken deß Geists/ Ver-stands / Fromlwund Gelehrheit so wür-dig / als fähig erkennet worden nichtnur seiner Vorder - OesterreichischenProvintz-und gantzen Ordens-Geschäff-ren zu beobachten / sondern auch alskoKularor in dem Proceß der Heilig-sprechung seine Hand anzulegen; wo-rinnen er dann wahrhafftige Proben ei-ner solchen unermüdeten Beflissenheit /und Gemüths-Tapfferkeit von sich ge-geben ; daß ein mehreres von ihm«tcht hätte erwartet werden können.

Und obwohlen wir die gantze Ehr/Und Glory dem jenigen Grossen HEr-

ren allein schuldig seynd / der unser Ausfang / und Ende ist / und welcher al-les von sich sechsten würcket/ und will/daß von uns alles auf seine grössereEhr gerichtet seye/ und verrichtet wer-de : Bleibt dannoch uns armen inChristo eine sonderheitliche Schuldig-keit auf dem Halß jener ChristlichenWohlthätigkeit / von der» wir täglichGutes empfangen / nach Kräfften er-kattntlich zu seyn / und bey der Göttli-chen Majestät durch innbrünstiges Ge-bett vor den hochfchätzbahren Wohl-stand deß jenigen anzuhalten / welcherseine vor uns habende höchste Gewo-genheit so er scheinlich erweiset: Undwelcher mit so auferbaulichster Andacht/mit solchen Grundsätzen der Gottseelig-keit/ mit solchem Eyfer der GöttlichenSachen/ und mit dem Beyspihl einesApostolischen Lebens die allgemeineChristliche Kirchen regieret nehmlichunseres Allerheiligsten Vatters Lens»äiHi XIII. welcher dann lebe; ichsage noch einmahl: Er lebeauf vileIahr.