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stereri den heiligen Geist, und den Ge-walt gegeben, die Sünden nachzulassen,und also die Kraft seines Leidens, undseiner Verdiensten mitzutheilen.
Zu diesem Ende haben vonnöthen diePriester den Beystand GOttes, denSchlüssel- Gewalt recht zu brauchen,das heilige Buß-Sacrament gebüh-rend zu verwalten; die Sünder aber dieGnad, sich sechsten zu erkennen, dieSünden mit Ernst zu bereuen, und klarzu beichten, folglich die schädliche Blind-heit, die Hurtigkeit des Herzens, unddie natürliche Schamhaftigkeit helden-müthig zu überwinden.
Diesen Beystand für die Priester ,diese Gnad für die Sünder zu erlan-gen , nihmet diese Bruderschaft ihre Zu-flucht zu dem heiligen Johannes vonNepomuck; als welcher für die EhreJEsu Christi, und deß von ihme ein-gesetzten heiligen Büß - Sacraments,für daß geheimste sacramentalische Still-schweigen, sein Leben dargegeben, undalso verdienet hat, ein besonderer Für-bitter zu werden, so wohl für die los-sprechende Priester, als für diereumü-thige Sünder.
Deß-