In der H. Weyhnacht-Zeit 17deß VaktersZornestilt/ ist in die Welk gebo-ren: Für seinen Saal/ ein armen Stall/Hater ihm außerkohren.
Beym Kripplein knyet ein alter Mann /der bat das schöne Kmdlcin an/ und küßt ihmseine Füßlein: O Sünder mein/ komm auchherein / und thu dein Sund abbüßen.
Drumb lauste ihr Sünder allzumal /komb eylends her in disen Stall / hie köndeihr Gnad erlangen: Der euch sonst strafft/ist hie verhaßt/ ihr köndk ihn selber fangen.
Scham dich du böse schnöde Welk / diedu dein Hoffart hast im Gelt/ in Sammetund in Seydes: Dein Her,; ist blind / sihan das Kind/ wasesfürdichchmleyden.
Hört weiter an / was ich euch sag/ dieNachkward hell/ als wär es Tag / vil Engelhört man singen Die Hirten bald / frölicherGstalt/ ein neue Bouschafft bringen.
Drey arme Hirten in der Nacht / bey ih.ren Schaflein hielten Wacht/ von Bethle-hem nicht ferre: Ein Engel ihn / von GOtt«rschin/daraberschrackcnFsehre.
Der Engel sprach / ihr Hirten gut / ent-setzt euch nit/ seyd wolgemm/ groß Freud ich
euch