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Catholisch Gesang-Büchlein, darinnen allerhand schöne geistliche Gesänger zu finden : welche durch das gantze Jahr, an Sonn- und Feyr-Tagen, in den Kinderlehren, Processionen, Creutzgängen, und anderen Orthen sehr nutzlich zu gebrauchen von newem wider getruckt, verbessert, gemehret, und auff die Fürstliche St. Gallische Landschafft gerichtet
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! In der H. Fasten-Zeit. 6l

s. fein Leichnamb ward verwunde / mit bitter-^ kichen SchmerlenDiesiben WortdieJe^

> fussprach/die bctrachtin deinem Heryen.

) Erstlich sprach er gar sussigklich/ zu ftinem

' Vaner im Himmelreich / mit Krässken und

z mikSinnen: vergib ihnen Vaner sie wissennicht/ was sie an mir verbringen.

^ Darnach gedenck der Barmherzigkeit /Sie Gon dem Schacher hat erzeigt / er sprach: Zar gnadenreiche: firrwahr drr wirst heut bey

mir seyn/ in meines Vancrs Reiche.

DerHErr auch seiner Mutter gedacht/daer das dritk Wort zu ihr sprach / Weib schauSein Sohn gar eben: Johannes nim deiner§ Mutter wahr/ du solk ihr eben pflegen.

, Nun mercket was das vicrdr Wort war/s mich dürst so hart ohn undertaß/ schry GOtt; mit lauter Snmedas Menschlich Heyl thäe

er begehren/ fein Nagel chät er empfinden.

Zum fünfften sprach er in grosser Peyn /^ ach Gott/ ach Gott Herr Varter mein / wieHaff du mich verlassen ? das Elend / das ich

> keyden muß/ ist groß über die Massen.

Das scchßte war ein krassttas Wort / das'- mancher Sünder auch erhörr / anst seinemL 7 So'«-