A ( t ) U
undGOtt! je grössere Schand es mirist / dich unendliches Gut also grob /und so oft beleydiget zu haben / destogrössere Ehr/ Ruhm / und Glory istes dir solches alles mir allergnüdigistzu verzeyhen / und dein Barmhertzig-keit über alle deine Merck zu erheben»z. Darum komme ich zu dir mit demverlohrnen Sohn / und nihme meineZuflucht zu deiner unendlichen Liebe /und Barmhertzigkeit/ mit schmählichesReu/ und Leyd eines demüthig-undzerknirschten Hertzens/ daß ich dich solange Zeit beleydiget/ so spath erken-net/ und so wenig geliebet habe. 4. DuH mein GOtt! der du bist/ und all-zeit bleiben wirst/ aller Liebe werth/und dannoch niemahlen wirst genug ge-liebet werden / du bist allein die Ursach/warum ich bereue/ verfluche/ und has-se alle Sünden meines Lebens / weile»selbe deiner höchsten Heiligkeit zu wie-der seynd. z. Ich verfluche diese meineMissthaten um eben der Ursachen wil-len / warum mein ZEsus selbige vonfeiner heiligen Menschwerdung bis andas Schmertz, volle End seines Lebens/besonders in seinem blutigen Schweiß/