Erster Gang. 15
Die Gnaden seynd sehr groß, und vil',So du der Welt gethan,
Darfür O IEsu sie dich willAus Creutz nun hefften an:
Das Creutz muß seyn das Feder-Beth,Auf daß die Welt dich hingelegt.
Für dein Lieb solchen LohnNichts anders trägst darvon.
Könte wohl dir O IEsu für soübermäßige Liebe ein grösserer Undanckerwrssen werden, als diser? Ach es reu-et mich, daß ich mir allein alles, wasdem Leib angenehm, und lieblich, ge-suchet, und für dich O IEsu kein Sorggetragen. O Undanck ! Aber jetz willich dir erkantlich seyn, dich lieben, eh-ren, dienen, so vil mir möglich, danndu mein IEsu hast es wohl tausend-mahl um mich verdienet.
-XII. 81^HOK.
ftirbet an dem Creutz mein süßWer IEsus, daß er mich zumwigen Leben bringe: Er laßt sein Hertzeröffnen, daß ich den Wohnsitz seinerLiebe, und die Zufluchts - Stadt meinerB z Setz