Vierdtev Gang. 75
IEsus! O höre aufmein Hertz dich derWelt zu scheuchen, schließe deine Äu-genden eitlen verführisch-und ärgerli-chen G'stalten, und blendenden Schön-heiten , die doch nur ein Deckmanteleines bald faulenden Leibs! Ja ja ichliebe dich O JEsu, meine Augen scheu-che ich dir, der du die alte, der du dieneue, und unveränderliche Schönheithift, so ewiger Liebe würdig.
VII. SIPHON.
^Er hatte es glauben können,daß der höchste Sohn GOttesgleich einem Erdwürmlein von den Men-schen-Füssen sich wurde stoßen, undtretten lassen ? Zeige mir ein Demuth,so diser zu vergleichen. Ach bin auchjch wohl so Demüthig? Fahrt man michan mit einem rauhen Wörtlein, laßtman mir mein Meinung nit gelten, be-schafft man mich meiner Fehler, greifstman an mein Ehr, und Ansehen ! Owie zorne, wie eifere, wie wüthe ich?jch suche mich zu beschützen, ich eile fürdie Obren, ich will mein Fehler nit er-ben-