90 Lreutz-Weeg/ !
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zu friden, das Hertz an das Zeitliche !nit wird gehefftet haben ; ja wamr ich .GOtt allein gesucht, die Tugend ge-liebt, guts gethan, der Welt, und ih-rer Eitelkeit mich nit wird angenehmenhaben. O mit was trostreichen Augen ,wird ich die leiste Todts-Stund er-warthen, auf welche ich in die ewige >Freud, in die ewige Wollust, in dieewige Glory wird eintretten. O wieein stetiges Hinscheiden wird ich haben,da ich der Welt zu sterben, und GOttewig zu leben wird den Anfang machen ?
Jetzt gehe nach Hauß mein Hertz,und bedrucke Vife ewige hier überlegteWahrheiten ; laß die Welt Welt seyn,diene GOtt, lebe From, daß du See-lig sterbest. Doch sage noch zur Letzefür die aufdisem heiligen Creutz-Weeggehabte heilige Gedancken, und Gött-liche Gnaden schuldigen Danck.
Beschluß.
^ Du Göttliches Hertz IEsu! nunbS hast daß meine mit wahrer liebe
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