H4 Lreutz - weeg /
ner Bosheit. Ja ich verwundere mich,wie du ein so abscheulichen Sünder, alsich bin, vor deinen alleneinisten Augengedulden könnest ? Ach ich hasse, undverfluche ein jede Sund, so ich began-gen, mehr als alle erdenckliche Uebel ;Der gantzen Welt; und bin bereit ehen-der in deiner Gnad abzusterben, alsdich mit einer einzigen Todsünd mehrzu belevdigen : Und damit ich in disemHeil. Vorsatz möge gesteiffet werden,will ich den Heil. Creutz-Weeg vormich nehmen, und mit bereutem Hertzenreiflich betrachten, was grosse Ursachich habe dich über alles zu lieben, undnimmermehr zu belevdigen; da ich sehenwird, wie groß die Bosheit der Sund,welche nitanderstals durch dein Schmer-tzcn und Todt habe können in diser Vor-sichtigkeit ausgelöst , und vertilget wer-den. Gibe mir O IEsu zu diser An-dacht jenne HH. Anmuthungs-Zäher,und Liebs-Seufzer, dieduselbstbegeh-rest, daß ich in disen HH. Stationenerwecke;; solle. Den ersten Heil. Ab-laß lasse meiner Seelen zukommen, dieübrige aber voll-und unvollkomne Ab-laß schencke ich den Seelen meiner Me-te-