sz8 Das vierdte Haubtstllck.
Was soll uns antreibe» zn betten ?
i. Die Würdigkeit; weil es dem ,,Menschen ein grosse Ehr ist / daß erdarff mit GOtt reden. 2. Die Noth»wendigkeit/ weil uns GOtt nichtsgeben will / ohne erbettcn; und wir ! >die Gnaden nothwendig haben mäft Isen. z. Die Nutzbarkeit/ weil es einMittel ist/ alles Guts zu erhalten. !4. Wann einer gern bettet/so ists ein > ^Zeichen das er zur Seeligkcit außer-wählt sey. ! .
Erhalten wir allezeit imscr Bitt? .
Ja. Wann wir i. im Stand der ^Gnaden seynd. 2. Begehren mit An- -dacht von Grund deß HertzenS. z.Mit Vertrauen wie ein Kind. 4. Mit 0Beständigkeit. 5. Nichts wider den ^Willen GQttes/ und das Heyl derSeelen.
Für wen soll man betten ? >,
I. Für unser Seel/ und Leibs HHeyl. 2. Auch unsere Neben - Men- ^schen/ Freund/ und Feind/ Lebendig/ gund Todte. Hat