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Kurze Darstellung des staatsrechtlichen Verhältnisses der gefürsteten Abtey St.Gallen in Helvetien zu dem deutschen Reich : mit 10 Beylagen
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Atem und daß die jren von Wil, Dberg und Roschach und die Gerechtigkait der Burgsässen,«nd alle andere jr Stett und Schloß, die sy hinfüro gewinnend, inwendig den obgenannten Sewcnund Kreyssen, Uns und der dick genanten Unser Aidtgnvssm von Lucern, Schweiz und Glarus ofneHüser sin sollen, zu allen Unsern Nöthen, als dick und als viel daß zu Schulden kompt, doch onderselben Schlossen merklichen Schaden. Und vb Wir und die vbgenanten Unser Aidtgenossen Lütdarin legen, und dardurch oder Herwider schicken wurden,'daß sy dann jren Pfenning beschaidenlichzereri, und die Stätt und Schloß jnen hinwidcrumb beschaidcnen Kauf mit Essen und Trinken gebensollen , on Geverdt t

Item, und ob der obgenannt Unser Herr Abt, sin Convent, fin Gottshuß , und die sinrn,oder sin Nachkommen, gemainlich oder sonderlich, mit jemand« Stoß hetten ober gewunind,die in diesem Landrecht und Lurgrecht nie begriffen weren, und jr rviderthail Recht bukrrf Uns und die obgenanten Unser Er-gnoffen, solltche Rechte sollen sie ingan, und sich an solli-chem Rechten genzlich benügen lassen, und kain anders suchen, und von dem Krieglaufen, wenn sydes von Uns und den vorgenanten Unsern Eidgenossen ermank werden.

Item wann ouch sy oder jr Nachkommen und Gottshuß, Unser und der benannten, Unser Eid-genossen Botten begehren, die soll man jnen nie versagen» doch in jrem Costen, und nidert den ob-genanlen Sewen und nit für»:

Item daß ouch -er obgenannt Unser Herr der Abt von Gk. Gallen, sin Eonvent, undsin Gottshus zu St. Gallen, und alle sin Nachkommen by jren Herrlichkeiten, Rechten, undFreiheiten, und die von Wil, Pberg und Roschach (by jren Gerechtigkeiten, Freyheiten, und fricmZug ) und die Gottshuß Lüte ouch by jrem friem Zug bliben sollen on geverdt:

Und daß wir die obgenannten von Zürich und Unser Eidgnossen von Lucern, Schweiz undGlarus, den vorgenannten Unsern Herren den Abt, sin Convent und jr Nachkommen, ouch die jrenvon Will, Uberg und Roschach, und jr Nachkommen, Uns getrülich lassen sollen bevolchen sin,daß sy dabey blibind, und jnen in allen jren Sachen das best und wegst thun, als andern UnsernBürgern und Landlüten, und als wir mit Unsern Bürgern und kandlüten harkommen sind on altgeverdt.

Und in diesem Burgrccht und Landrecht hat der obgenank Unser Herr von St. Gallen jmselbs vorbehept Unsern hailigcn Vater dem B apst, und was die Geistlichkeit berüert, und ouchunsern gnedigsten Herrn den Rom. Rarster und Rünig, und was Er denen von Rechtswe-gen, ouch seiner Gelübd und Aid zu thun schuldig ist.

Und hierüber zu wahren offnen Urkhundt aller obgeschribner Ding, so habent wir die obge-nannten von Zürich unser Statt Insigel, für Uns und die obgenannten Unser Eidtgnossen von Lu-cern, Schweiz und Glarus, als von jr Haissen und Bevelchs wegen, offenlich gehenkt an diesenBrief, der geben ist Zinsiags nach Unser Lieben Frowen Tag je mitten Augsten, do man zalt vonChristi geyurk Vierzehen hundert fünfzig und ain Jahr.

Num. 4.

Land-Rechts-BriefAbt Ulrichs des VUI. von St. Gallen mit Schrvyz mld Gla-rus, wegen der Grafschaft Toggenburg, im Fahr 1469 errichtet.

Wir Ulrich , von Gottes Gnaden Abt des Gottshauß St. Gallen, das ohne Mittel demheiligen Stuhl zu Rom zugehört, St. Benediceiner Ordens, im Costanzer Bistumb gelegen, undWir der Decan und aller Convent gemeinklich desselben Gottshaus, bekennen und verjährn öffentlichMit diesem Briefe, für uns und all Unser Nachkommen, die Wir hierzu vesiiglich verbinden

2) AIS