»5 In der Heiligen Weyhnachi-Zeik.
mir deiner Brunst/!aß mich in Grind nichtsterben: Gib daß ich dichniemal betrüb/daßich dir Tugend fleißig üeb/ gib daß ich dichvon Hermen lieb.
- Komb in mein Hertz O IEsirlein/ nachdir steht mein Verlangen / Laß dich meinHertz gantz schlichen ein / laß dich mir Lieb»mbfangen: Gib daß ich dich in Frewd vndLeyd/ daß ich dich lieb zu aller Zeit/daß ichdich lieb in Ewigkeit/ Amen.
Ein anders.
/r^Hriftnm wir sollen loben schon/der rei«^ nen Magd Marien Sohn/ o wett dielieb« Sonne leucht/ vnd an aller Welt Endereicht.
Der srelig Schöpffer aller Ding/zog antins.Knechts Kieyd gering / daß er dasFleisch durchs Fleisch errvurb/ vnd sein Ge-schöpff n-cht alles verdurb.
D»e Götilich Gnad vom Himmel floß/fich rn die keüsche Mutter goß ein Jungfrawerueg ein hrimblrch Pfand / das der Naturwar vnbekandt.
Das tüchtig Hauß drß HertzenS zart/garbald ein Tempel GOueS ward / die kein
Mann.