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Catholisch Gesang-Büchlein, darinnen allerhand schöne Geistliche Gesänger zu finden : welche durch das gantze Jahr, an Sonn- und Feyr-Tägen, in den Kinder-Lehren, Processionen, Creutzgängen, und anderen Orthen sehr nutzlich zugebrauchen von neuem wider gedruckt, verbessert, mit schönen Liedern vermehret, und auf die Fürstl. St. Gallische Landschafft gerichtet
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_ In der H e iligen Fasten-Zeit. , 7-

, Nun merck« was das vierdt Wort war/

! Mich dürst so harr ohn vmerlaß / schry Gottj in« lauter Stirne: das menschlich Heyl chät

er begehren/ sein Nägel thät er empfinden.

Zum fünjften sprach er in grosser Peyn/ach Gott/ ach Gott/ HE" Vacter mein/ wie! hast drr mich verlassen? das Elend / das ich' leyden muß/ist groß über die Massen.

! Das sechste war ein kräfftigs Wort/ das, mancher Sirnder auch erhört/ mrs seinemGöttlichen Munde : es ist vollbracht meinLeyden groß/allhie zu diser Stunde.

Zum sibenden sprach er vor seinem End/mein Geist bcfihl ich in deine Händ/wam,i ich styund soll sterben : d» wölkst den Sim.^ deren gnädig seyn/vM'ste nic lassen verderben

/ Wer Christi Marter in Ehren hat/ vndi osft gedenckt der siben Won/ deßwird GottI eben pfiegen: allhie aujf Erden mit feinerGnad : vnd dorr im ewigen Leben / Amen.

IuOcstcrlrcherIeit.

ist crstanden/von der MarterAlleN:^Deß sollen wir alle si ch seyn/

Christ woll vnser Trost seyn/MlUM.

D z MSe