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Anleitung zur Rechtschreibung mit einem alphabetischen Verzeichnisse der zweifelhaften Wörter : für die Schulen des hochfürstlichen Stiftes St.Gallen
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g Man schreibt die Endessolbe ig, wenn awEnde des Stammwortes ein l ist; sonstwird lich geschrieben, z. B. Heilig vvmHeil , freundlich vom Freund.

h soll niemals in den Endessylben sam, al,bar, auch mcht nach einem ck stehen, z. B-Tugendsam, dankbar, Trübsal rc.

s steht am Anfange, und in der Mitte eines ^Wortes nach einem langen Selbstlautensagen, sehen, Hasen, Wesen.

s steht nur am Ende der Wörter, bey w^chen man kein doppeltes ss höret: bös,Haus, bis , wie auch in zusammengesetztten Wörtern: boshaft, Hausvach, bisher-

ss steht nach einem kurzen Selbstlaute, nurin der Mitte der Wörter, und niemals vN .einem Mitlauter; z. B. wissen, hassen,passen rc. ?

ß steht nach einem langen Selbstlauts, wirauch vor einem Mitlauter, und am Ende.der Wörter, wenn sonst ein doppeltes stgehört wird: z. B. fließen, Nuß, groß,Gruß, Fluß, wüßte, haßte rc.

v muß man mit u nicht verwechsle«: undnicht vnd, vor nicht uor; und kann Mit .vor einem Selbstlautcr stehen: vier vollrc- .

x schreibt man nur in Axr, Bux, Eider,Hexe, sonst immer ch, als: Fuchs, L>chb,Wachs, sechs.

'y steht am Ende der Wörter, die auf ein eiausgehen; als Heuchlerey , bey; und vott

rüg-