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Anderer Discurs, und Christliches Bedencken von den Trüebseeligkeiten : auss den sehr vortrefflich- und geistreichen Schrifften Herrn Hieronymi Baptistae de la Nuza, &c. allen Betrangten zu Trost, wie auch zu Dienst der Meditanten und Predigeren göttliches Worts gezogen, geprediget, und in dise Form gebracht / durch F. Placidum Stoppelium Conventualen, und Pfarr-Herrn dess würdigen Gottshauses unser lieben Frauen bey St. Idden zu Fischingen, Notarium Apost.
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ijo Don den Trübseligkeiten/

. Ein alc- gemein/ lind wahres Spruch-work/ rechter ein Regel ist und heissek/corum omnia comnrunia. Freunden i|Ialles gemein. Discr Regel Verstand ist:Daß ein Frerind/ alles was seines Freundsist/gebrauchen kan/ lind Fueg hat/ nie än-derst/ als wann es sein eigne Sach/ und Ei-genkhlrmb wäre/ deme auch / wann er eswürcklich brauchen will / und gebrauchet/niemand /auch deß Eigenchumbs Herr selb-sten/ nik widersprechen / und zu gegeit seynkan. Altß welchem Gesas / und Regel derFrermdschafft erfolget / daß / wann ich mei-nes Frctindes Mantel / Degen/ Pistolen /Roß/ rrnd anders zu gebrauchen vonnörhenhab/ und derentwegen ihnc/ mit solchen mirfreundlich zu begegnen/ ersuch-und anspri-che/es bey ihme jaha seyn / und heißen solle.Guter Freund/ alles was ich besitz/ undhab / ist dem / hast derentwegen gut F»eg/Macht und Recht/ solches nach deinem Ge-fallen zu gebrauchen / nit änderst/ als ich $selbsten gebrauchte / wann ich es vonnöchenhätte. Und hierinnen dann stehet das Ge-sas/der wahren recht-geschahen Freund-