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Anderer Discurs, und Christliches Bedencken von den Trüebseeligkeiten : auss den sehr vortrefflich- und geistreichen Schrifften Herrn Hieronymi Baptistae de la Nuza, &c. allen Betrangten zu Trost, wie auch zu Dienst der Meditanten und Predigeren göttliches Worts gezogen, geprediget, und in dise Form gebracht / durch F. Placidum Stoppelium Conventualen, und Pfarr-Herrn dess würdigen Gottshauses unser lieben Frauen bey St. Idden zu Fischingen, Notarium Apost.
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Das Ailffte Capitel. ,6s

r- ihm der HErr antworten können: Peerc/:r was redest? was beruhmest dich/ du habestr< alles verlassen? hast dein Armnch vergessen?

e- was hast verlassen/ daß die ganize Welt dar-l- j für zu empfangen verhoffest? Der Herr aberu sihet nit auf diß / ob ers wirrcklich / und inr /1 der That verlassen / oder er es mir Willen/imt> Äffest verlassen habe. Liebe Bruder eri!il hak vil verlassen/ der nit allein verlassen/ill was er gehabt / sonder auch/ was er zu ha-lb ben wünschte lind begehrte.

« Dise schöne Lehr wird bestattet/ auß Ver-

bi stand der Worten Christi/ Luc. ,8. Wern/ sich demüthiget/ der wird erhöcht werden.»> Der heilige Bcrnardris erörtert dise Wortei- in einem sonderbaren Traktat von der De-lls mmh und Ernidrigung. Christus hat nitii- gesagt / welcher wird gedemiichigct werden/e» M erhöcht werden/wol aber/ Der sich selbserdemüthiget. Dann es kan einer gedemu-i/. khiget werden/ und dannoch darzu nit de-wüthig seyn. Wer ist tieffer gestoßen/ liitder- also erdemüthiget worden/ wie Llrcifer ? wiewenig aber hat diser hoffärrige Geist von derim Demuth? Der aber heißt Demüthig / wel-H z cher