2 2 i Von den Trübseligkeiten /
nit allein flehentlich begehrt / sonder selbe miterforderlichem stetsten Glauben zn erhaltenverhoffet/ aber solche nit allein nit erhaltet/sonder noch schwarer und stärcker genöchigetwixd/ danethcr veranlasset/ ihme zn förchren/oderzuzweifflen/undzu schwancken/ meinMißtranenzir gerathe/aufMcnschlicheHilflaber/imd anderwartige Mittel zn gedencken.
Gynstiger Leser/ diß ist die gemeine Pra.tk i und Gewonheit bey den Betrangtcn/die vortvenden/die lange Außbleibung Gött-licher Hilff/ Sttigerung der Noch/ undTrangsaal ziehe vor. Diß aber hat nur .statt bey denen / die den Handel nit rechtverstehen / und keine erletrchte Altgen / oderFundament in der Schllk Christi haben.
Wett änderst ist die Sach bewandt: solches ' iihnen zu verstehen zrr geben/und zu Lrlench» 1tllng ihrer verfinsterten Augen zu helffen/ 'mach ich ihnen ktrndt/nnd zn wisten/dieM 1nier und Weise / die der liebe GOtt gepfle- jgtt zirgebrallchen / in dergleichen Gelegen- -Heiken. Von dem Spiegel der Gedult/ und (in disem Handel gany abgerichtigisten heilt- rgen Mann Job/ der gesprochen hat/wann (