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Anderer Discurs, und Christliches Bedencken von den Trüebseeligkeiten : auss den sehr vortrefflich- und geistreichen Schrifften Herrn Hieronymi Baptistae de la Nuza, &c. allen Betrangten zu Trost, wie auch zu Dienst der Meditanten und Predigeren göttliches Worts gezogen, geprediget, und in dise Form gebracht / durch F. Placidum Stoppelium Conventualen, und Pfarr-Herrn dess würdigen Gottshauses unser lieben Frauen bey St. Idden zu Fischingen, Notarium Apost.
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Das Achtzehende Capitel. irr

t, gestanden/er hac sie aber geschwind gedembt/i in dem er sie ab dem Plai; deß Himmels ver-e sioffen / und in Abgrund der Hollen geworftr fett/ jedoch ist hierdurch ihr Hoffart nik ge«i demüthiget worden/ sonder noch immerdari ohne Underlaß kriegen sie wider GOTT.

- Darmechcr darf jener hoffärkige Geist / rag.I lief) GOkk arißbietten / und begehren/ er ei.

nen der seinigen/ auch allerstärckrsten ihmei erlauben wolle/ mit dcme er kriege/ streikte/t und kämpffe. Wie vil er aber immer erle->

> ge/ und überwinde / darf ich mich zirbe-

< schreiben nie underwtnden/ seye genug der

< erschröckliche Sentenz / und Außsprnch

> Christi darüber / den er ertheilt / sprechend:

- Vil seynd boruffen / aber wenig außer-t wöhlet. Das ist/ vil tretten täglich mit di.

- sein hoffärtigen Geist in Streik / wenig über.i winden / lind kommen ohn ein Schlappen/' und Wunden darvon / rc.

! Günstiger Leser / wann es dir geliebte/

1 hieraus ein Schluß zu machen / war es fei-

> »(Gelegenheit zribetrachten / und bedencken/! wie manche den lieben GOtt mit ihrem üb.

> len verhalten in disem Sweitrspil wir dem

* Teuf.