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Anderer Discurs, und Christliches Bedencken von den Trüebseeligkeiten : auss den sehr vortrefflich- und geistreichen Schrifften Herrn Hieronymi Baptistae de la Nuza, &c. allen Betrangten zu Trost, wie auch zu Dienst der Meditanten und Predigeren göttliches Worts gezogen, geprediget, und in dise Form gebracht / durch F. Placidum Stoppelium Conventualen, und Pfarr-Herrn dess würdigen Gottshauses unser lieben Frauen bey St. Idden zu Fischingen, Notarium Apost.
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Das Zwantzigiste Capitel.

7 Mimhast: HErr/sagt dcrSachan; Dun hast dein Hand fiir meinen Streich geschla-n gcn: Job ist Fleisch / und dannoch hab ichil an seinem Fleijch nichts vermögen / du hastn dein Hand über ihn geschlagen/ darumb habi- ich an ihme nichts vermögen/ und ihn alleinjt angegriffen an dem / was umb ihn wahre.tt Erlaube mir an seinem Leib ihn anzutasten/ei so wirst mein Work wahr zu seyn erfahren,h So erlaub ichs dir hiemit / daß du erfahrenu mögest/ was die Fußgänger in meiner Ar-y mee seyen. Der Sachan braucht einen an-y deren List / führet andere Streich/ machtr, ihne an seinem gamzen Leib so voller Ayssen!i Geschwür/ Blätteren und Wunden / daßt von der Fußsolen an/ biß zur Scheittel deßu Haupts kein gesundes Bleylin an ihme nit1 ^ wahre. Er aber Job samlet von allen fei-t nen Plagen das Aycer und Blut zufamen/k wirffcs dem Teuffel ins Angesicht/ und>. spricht: Der Nam deß HErrn sey gebe-'< nedeyt. Sein Leib vor Fäule seiner Wun-i den/ gab ein solchen bösen Gestanck von sich/

> daß thue seine Machbaren nit mehr erleyden

> Möchten/ darumb legten sie ihn ausdenDAst/

( M; wo-