?>6 Von den Trübjcli'gkeiten !je lenger je lieber mag bekommen/ noch mu j,gedenke mehrere Heiligkeit / Schöne rmd'Gerechtigkeit erlangt werden. Nach disemGöttlichen Befelch mag niemalen gedacht/ :oder gesagt werden/ der Menseh seye in derSchöne/ Heilig-und Gerechtigkeit/ hoch Vund weit gnug kommen / könne deremwe- 'gen wol ruhen und M stehn; deme aber igantz nik also/ dann wie der heilige Bern-hardus recht gefchriben: Still stehn/ rrnd nitfort-oder weiterö gehn / seye und heisse hin-derstch und zir neck gehn. Es heißt plus [ulträ, und justificetur, (änctificetur ma- jxis, immerdar weitters fort/immerdar schö-ner/ rein- heilig-und gerechter werden /fol- ?gends/ und nit änderst ein conlumiert/ und !außgemachtes je lmger jfe lieber. j;
Disen Handel hat der Liebe GOtt/ allen ’iseinen lieben Freunden/ durch Gleichnnß ci- ^nes Ofens / und darin» begriffnen FenrS >,zlt berstehn geben wollen durch seinen $)tt' \ner Ifaiam, cap. 48. v. 10. mit disen Wor^ ^ten: Lcce! Lxcoxi re. Sihe! Ich hnb !dich gebrmnt/oder gekochet. Diemiberger /sagt (probiert) aber nit wie Silber, sonder [