Am Freytag. 5S
zu / daß dasselbe von dir geschiedenwerde / sondern gib / S liebreichesHertz IEsu! daß ich durch vollkomme-i ne Überwindung meiner selbst mit die> vereiniget/bestandig anhange/und hie-mit / gleich wie mein Hertz mit deinemHertz / also auch mein Geist mit deinemGeist eines werde / Amen.
Siberrde Besuchrmg.
^MCH will suchen/den mein See! lieb8W hat. Aber wo? Odu untreues Braut! darffest du dann zu dem vondem Creutz abgenommenen/ mit Wun-den/ Speichel/ und Blut gantz über-zogenen / und in der Schoos seinerschmertzhafften Mutter ligenden Leich-nam deines gestorbnen HErrn hinzu. nahen? Fürchtest du nicht/ es mochte« in deiner Gegenwart das für dich ver-gossene / und verstockte Blut wider auf-wallen/ und als ein Ankläger deinerLaster aus denen eröffneten Wundenwider hervor quellen / weilen du einl Ursach dises so grausamen TodtschlasC6 ge-