Unter den schwachen Gestalten, die meine»Äugen nur Brod vorstellen, verbirgst du deinenheiligen Leib, den du aus Maria angenommenhast, der für mein Heil an das Kreuz geheftetworden, der durch die Auferstehung über denTod gesieget hat, und nun m den Himmelnmit Herrlichkeit umgeben glänzest.
Deine heiligste Seele, das vornehmste WerkDer Allmacht, das Heiligthum der Gnad, der'Schatz der Weisheit, und Heiligkeit Gottes,beseelet deinen Leib im heiligsten Sakrament.
Die göttliche Natur, welche dir mit dem Va-ter, und dem heiligen Geist gemein ist, ist damit deinem Leib und Seele vereiniget, undmacht dich würdig aller Anbethung.
Deine göttliche Person, in welcher deinegöttliche, und menschliche Natur unabsönder-lich vereiniget bestehen, ist gleichfalls gegen-wärtig in dem anbethungs - würdigsten Sa-krament.
Ich bin überzeuget durch deine deutlicheWort: Das ist mein Leib, von deiner wah-ren Gegenwart, von den Wundern deiner All-Mwcht und Güte.
Welche Ehrerbietigkeit, welche Ehrfurcht,und Anbethung fordert von mir die Gegen-wart deiner höchsten Majestät! welche Erkennt-lichkeit, welche Liebe, und Andacht bin ich dei-ner Gütigkelt schuldig?
Allmächtiger Gott! Herr alles Erschaffenen!mein liebster Heiland! ich bethe dich an ausder Tiefe meiner Nichtigkeit, mit dem ganzenC 5 Um-