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Was soll ich mehr verwundern, die Größedeiner Liebe, die du uns da erzeigest, oder dieUnempfindlichkeit der Menschen, solche zu endgelten?
Deine Liebe steiget bis zum Wunder; undwie weit geht unser Undank? Viele Unglambige erkennen dich nicht in diesem Geheimniß :viele Irrgläubigen lästern es.
Ach! viele Gottlose entheiligen deinen heili-gen Leib, und treten ihn mit Füssen, den dufür ihr ewiges Heil angenommen hast.
Wie viele Sünder durch unwürdige Genie-ßung kreuzigen dich» da du ihnen ein göttli-ches Leben mitzutheilen verlangest?
O Liebe! also wirst du aushandelt! soll dießnicht mein Herz durchdringen, mit innerstemSchmerz?
Schließet euch meine Augen, damit ihr nichtsehet jene Unehrenbietigkeiten, jene unnütze undsündhafte Unterhaltungen in dem Heiligthum;welche dich mein Jesu beleidigen! .
Es schmerzet mich inniglich, mein Gott dei-ne Verachtung in dem höchsten Geheimniß derLiebe! ach könnte ich selbe genugsam beweinen!
In tiefester Demuth, zu einem geringen Er-satz, werfe ich mich zu deinen heiligen Füssen,und bitte um Barmherzigkeit, um Gnade,und um Versöhnung.
O Jesu ! du bist unendlich gütig, geduldig»barmherzig, und viel barmherzig! nimm michauf als ein zerknirschtes, und demüthiges O-pfer , das Opfer einer verächtlichen Creatur,
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