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O Demuth, Liebe, und Ergebenheit, mitwelcher die ewige Gottheit immer anzubethen, jdeine unaussprechliche Freude war. j
Laß einen Stral von deinem Licht in mein iGemüth, und einen Trieb von deiner Liebe in <wein Herz kommen; damit ich dir, als meinem <Gott, die Pflicht der tiefesten Anbethung ab,, !statten möge. ;
Ich verlasse nun alles Erschaffene, und wen-de mich allein zu dir, mein Gott und Heiland,' ,mein verborgner Gott auf dem Altar! ^
In dem Bußgeist bereue, und widerrufe ich >all mein vergehen wider deine anbethungswür-dige Hochheit. Ich erkenne dich mein höchstesGut, und bethe dich an. Du bist mein Gott,den ich ehre und liebe, dem ich gehorchen, unddienen will : du bist groß, herrlich, und all-mächtig, obwohlen unsichtbar im heiligsten Ge-heimniß ; und bewohnest ein unzugängliches iLicht.
Ich bethe an deine Allmacht und Güte, alseinen Gott, der mein Erlöser ist, der nicht in>der Herrlichkeit eines allmächtigen, sondern inGestalt eines sterblichen Menschen, das Blutfür mich vergossen, und den grausamen Todgelitten hat. i
Für diese unendliche Gutthat ist all meineDanksagung zu gering: nur mit demüthiget jLiebe, und mit ewiger Treu, mein theurer Hei- !land, will ich sie erkennen, und dich unaufhör- 'lich loben, dem ich mich, mit Leib und Seele,zu deimem Dienst dargebe. >
Meine