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l. Eine todtliche Traurigkeit hat deingöttliches Herz überfallen, da du dich an denOelberg begeben. Furcht und Schrecken, Ver-druß und Traurigkeit hast du über dich kommenlassen, welches deine eigne Wort erklären:Meine Geel ist traurig bis in Tod!
So bitter wäre der Kelch, den du trinkensolltest, daß du den Vater dreymal flehentlichgebethen, denselben von dir zu nehmen.
Trauriger Jesus! du Freud und Lust derEngel, du Tröster der Armseligen! wie wares möglich, daß du in eine so tiefe Traueverfallen?
Die lebendige Einbildung und Vorstellungdeines nahen Leidens, des schmerzlichen Kreuz-Todes hat dich mit der Traurigkeit eines Ster-benden erfüllet; sie wäre so stark» daß sie deinheiliges Leben wurde geendet haben, wenndu nicht solches wunderbarlich noch großemSchmerzen, bis zum grausamen Tod am Kreuzvorbehalten hättest.
Alle Sünden der ganzen Welt» die greuli-che Bosheiten aller Menschen ohne Zahl, hatdir der himmlische Vater aufgeladen, für sel-be seiner Gerechtigkeit genug zu thun. O! ei-ne entsetzliche Quaal für dein liebvolles Herz!O! ein Last, dessen du dich nicht erledigen konn-test, als durch den Tod.
Er hat dich gedrucket, daß du vor dem Va-ter , dem über die Menschen erzörnten Gott»auf dein heiliges Angesicht zur Erde gefallen.
Diese Schwachheit» und äußerste Betrüb-L s niß