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Du hast in der Auferstehung die fünf Wund«mahlen beybehalten wollen, dir zur Glory, unszur Gnad, deinen Feinden zur Beschämung.Sie sind anjetzo nicht mehr bluttriefend, son-dern so viele Brünnen der Klarheit, und glänze»über die Sonne: sie sind nicht mehr schmerz-haft, sondern so viele Zeichen deiner unendli-chen Freude, und heiliger Ergötzlichkeit.
Ich verehre mit zärtester Andacht diese hei-lige Wunden, welche deinen göttlichen Leib indem wunderbarlichen Sakrament zieren.
Ich weiß» daß du mein Erlöser lebest in die-sem hochheiligen Geheimniß; denn nach derAuferstehung stirbst du nicht mehr; die Wun-den sind die Zeichen deines Siegs über denTod, und Proben deiner Auferstehung, in wel-chen ich meine Hoffnung setze, dich m deinerHerrlichkeit in dem Himmel zu sehen, und an-zubethen.
Ich verehre, o Jesu! in dem heiligsten Sakra-ment deine glorreiche Wunden, welche michimmer erinnern deiner Liebe, deines Leidens,und meiner Erlösung; welche du dem himmli-schen Vater zeigest» die Versöhnung und Barm-herzigkeit mir zu erlangen; und welche meinHerz zur zärtesten Liede meines einzigen Erlö-sers erwecken.
Ich verehre, o Jesu! deine verherrlichte Wun-den , welche einstens den Sündern zur Furchtund Schrecken sinn werden, da du rhnen sagenwirst: sehet die Wunden, die ihr mir geschla-gen ; sehet die Seite, die ihr mit der Lanzt
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