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mir das helle Licht der Gnad, deine Gottheitimmer mehr zu erkennen.
VIII.
Die Barmherzigkeit Gottes.
Melchen Trost giebt uns» 0 gütiger Gott!^ deine unendliche Barmherzigkeit: du bistder Vater der Erbärmnisse, und der Gott al-les Trostes.
Die Erde ist voll deiner Barmherzigkeit, undNiemand ist» der solche nicht erfahret. Du ver-magst alle Ding, und erbarmst dich aller: duliebst alles» was da ist ; du verschonst allen ,Nil sie dein sind; du liebst die Seelen, undübersiehst die Sünden wegen der Büß : dunimmst die Sünder zu Gnaden auf, welche duimmer zu deiner Liebe berufest.
Benedeye meine Seel den Herrn, der sichversöhnen läßt über alle deine Sünden; deralle deine Krankheiten heilet; der dein Lebenvom Untergang errettet; der dich mit Barm-herzigkeit und Erbärmnissen krönet.
Hoffnung. Barmherziger Gott! ich kom-^ me zu deinem Gnadenthron, die vollkommnerj Nachlassung, und deine Hilf zu erlangen.
Bin ich mit Armseligkeiten und Sünden über-laden; so weiß ich, daß du geduldig, undW barmherzig, und viel barmherzig bist; und dies»eil! lenigen selig machest, die auf dich hoffen.
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