rier Hochheit die heilige Jungfrau und Muttererwiesen hat? von deiner Geburt an wie ofthat sie dich ihren wahren Gott angebethet? sievergaß nicht die Wort des Engels, der »hr vor-gesagt : Den Heiligen, so aus dir wird ge-wh-reu werden» wird man den Sohn Gottes nenen.
Sie behielt und überlegte in ihrem Herzendie große Geheimnisse, welche sie gehört, undmit Augen gesehen hatte; und mit lebendigemGlauben bethete sie dich an, als den wahrenSohn des ewigen Vaters.
Die unbefleckte Reinigkeit, diezärteste An-dacht, die tiefe Demuth gaben dieser Anbe-thunq den größten Werth.
Ach ! daß ich dir nach dem Beyspiel der rei-ncsten Jungfrau eine würdige Anbethung ab-statten möge!
Ich glaube festiglich deine wahre Gegen-wart in dem allerheiligsten Sakrament; undunterwerfe meinen Verstand deiner Wahrheit,die uns dieses Geheimniß gcoffenbaret hat.
Ewiges Lob und Dank erstatte ich deinerunendlichen Güte, mit welcher du uns diesestrostvolle Geheimniß als das kräftige Mitteldeö ewigen Heils gegeben hast.
Wie wunderbarlich ist deine Liebe, mit wel-cher du zu dir rufest alle Bedrängte, und Noth-leidende, denen du Hilf und Erquickung antra-gest ; bey dir finde ich allezeit den süßestenTrost» in den Armseligkeiten dieses Lebens.
O Jesu! mein Gott und Heiland! vor dei-mr unendliche» Majestät, erkenne ich meine
Nichr