Zl6
und dein HMgstes Sakrament ist das heilsam«Mittel, uns in der angebohrnen Armseligkeitzu helfen.
i.
Reinigkeit der Seele.
se
Iio
al
ch
ur
Jesudu Eifernder Gott der Reinigkeit,^ wir sind in deinem Blut von den Mackelrder Erbsünd durch die Gnad der heiligen Tau-fe, gereiniget worden, und unsre Seelen ha-ben allda das Kleid der ersten Unschuld em-pfangen :
Denn du liebest vorzüglich die Reinigkeit,^und willst, daß wir von aller Mackel der Sün-den rein seyn, wenn wir deinen heiligen Augen^gefallen sollen. Unsre Seele soll rein seyn i»!ihrer Liebe, und in ihren Gedanken, in ihm,Neigungen» und Begierden. Unser Gebeth!soll aus reinem Herzen aufsteigen, und nurreine Hände sollen wir gegen den Himmel er-heben.
Weil aber Niemand auf Erde ohne Gebrech-lichkeiten lebt, Niemand der Schwachheitenbefreyet ist , und Niemand das volle Licht derGnad allzeit besitzet; wohin sollen wir uns wen-den , als zu dir, o göttlicher Heiland?
Deine Gnade entdecket uns, was in unsrerSeele unrein ist» und deinen Augen misfallet;dein Liebs Eifer verzehret in uns alle Unrei-nigkeiten; und du ernährest in uns den heili-gen Haß und Abscheu von aller Sund.
In -
d>
m
te
s-
s
f