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Sieh das Lamm Gottes, welcheshinnimmt die Sunden der Welt, deßsen Blut uns gereiniget von allen Sün-den, und unsre Herzen heiliget von dentodten Werken, dem lebendigen Gsttzu dienen, und zu gefallen.
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II.
Ueberwindung der Begierlichkeit.
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heiliger Gott! du hassest nichts an deriMgen, welche durch die Taufe wieder geba-ren worden; denn es ist nichts Verdammllch-s!in denen, so durch das heilige Lauf-Wasser!mit Christo im Tod begraben worden, die nichtsnach dem Fleisch wandeln, sondern den altenMenschen ausgezogen, und den neuen angelegt!haben, der nach Gott erschaffen ist; welchem!schuldig, unbefleckt, rein, und Gott liebworden sind, Erben Gottes, Mlterben ClM!stt, also daß sie gar nichts von dem Eingangdes Himmels hindere.
Aber dennoch, o gerechter Gott! bleibt auchin den Getauften die Begierlichkeit, oder derZundel der Sund ; diese ist zwar keine Sund;kommt aber von der Sund her, und neiget zurSünde. Sie ist uns zum Mampf hinterlassen,und zur Krön, wenn wir überwinden. Wergiebt uns aber den Sieg, als du, o Jesu!und deine stärkende Gnad, welche wir durch
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