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Welche Gnad und Würdigung ist es, daßdu, ohne Unterbruch bey uns bleibst, und dichnicht zurück ziehst!
Ihr Engelschaaren kommt von dem Himmelherab, dem vermenschten Gott auf den Altä-ren Ehre und Anbethunq zu erweisen ; da dieundankbare Menschen dieses unendliche Geheim-liiß vernachlässigen, und wenig achten.
Allmächtiger Herr! mein König und Gott!dein Heiligthum ist unser Zufluchrö Ort, wowir nicht allein deine höchste Majestät ehrerbie-Ihigft anbethen sollen, sondern auch m unternArmseligkeiten Hilf und Trost, m den Gefah-ren die Sicherheit, in den Finsternissen dasLicht, in unsern Nöthen die Schätze deinerGnaden suchen können.
Und dennoch wie oft ist dieser geheiligte Ortdeiner Gegenwart, verlassen, da man den Pa-lästen der Könige von allen Seiten zulaufer!
Er wird sogar entheiliget mit großen Unehr-erbietigkeiten: dein göttliches Gnaden und Le-bensbrod wird von bösen Christen unwürdigzum Tod der Seele genossen-, und deine Hei-ligkeit mishandelt.
O ein Greuel des Undanks! keine Genug-thuung kann solche Unbilden ersetzen: nur einetiefeste Abbitt ist mir übrig, deine beleidigteMaj-stät um Barmherzigkeit anzuflehen.
Gütigster Jesu! sieh an den Glauben, dieAndachr» Dank und Liebe, mit welchen deineheilige Kirche das anbethungswürorgste Ge-heimniß des Altars verehret! laß dir gefallenY z ih-