unbehutsame Jugend; dann die blü- ^hende junge Jahr, die Freyheit, dieFrechheit, die Gelegenheit, die ver-führerischen Gesellschaften, die böseLeute seyöd die gefährliche Fall-Strick,durch welche viel junges Blut in Sünd,»und Schand gebracht wird.
O wie viel unschuldiges Blut (seuf-zet der Heil. Francistus Salesius kbi-lork. !^e§.8.) wirdindenen blü-henden Jahren verunreiniget, und ver-dorben! daß man täglich muß ansehen,wie die Jugend ohne Tugend, in muth-williger Leichtfertigkeit erwachset, undihrejunge Jahr schändlich verschwendet,welches oft manches treues Vatter,Herz bis in Tod betrübet. GehorsamerSohn! du wurdest mich nicht alle»schmerzlich betrüben, sondern auch i»meiner Todten - Gruben nicht ruhen lastsen, wann du mit Sünden, und Leichfertigkeiten, deine junge Jahr wolltestbesudeln. Es wäre mir lieber, ich hat-te dich niemalen gesehen, wann ich dich,als einen «»gerathenen Sohn müßte an,sehen. Ich lebe aber, und sterbe in ge-troster Hoffnung, du werdest die treu!Ermahnung deines getreuen Vatterfhalten, und nach diesem dich fromnuund gehorsam verhalten. Dahero^ s