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Der heilige Gesang zum Gottesdienste in der Römisch-Katholischen Kirche : als: ein Amt der heiligen Messe samt Gebethern und einer Vesper; nebst Liedern auf die vornehmsten Festtage und Sonntage des Jahres gesammelt aus den besten und von der Kirche gutgeheissnen Gesangbüchern, für die Pfarrkirche Zuzwil
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Z.

Die Gottheit nur ward nicht erblicketAm Kreuze hier ist auch entrücketDie Menschheit Jesu selbst dem Sinne:

Die Augen werden hier nichts inne.

Doch bist du Gott und Mensch althier,Geglaubt, bekennt, verehrt von mir.Gieb, was dem Schächer du gewähret.

Der sich am Kreuz zu dir bekehret.

4 '

Zwar kann mein Auge dich nicht sehenSo, wie bey Thomas einst geschehen:

Ich schaue nicht die Seitewunde;

Doch ehr ich dich mit Herz und Munde:Hier beth ich an ganz frey und gern.Dich meinen Gott, dich meinen Herrn.Gieb meinem Glauben, meiner LiebeStets neues Licht, stets neue Triebe.

5 .

O des anbethens werthen Brodes,

Daß zum Gedächtniß seines TodesDer Herr beym Nachtmahl uns gegeben.Das lebt; durch das wir sollen leben.

Mein Herz, o Brod! verlanget dich.Sey meine Speise nähre mich!

Mach stets, o Brod! dich zu empfangenMit größerm Hunger mich verlangen.

6 .

O Jesu! der du mich ernährest.

Und mir dein eigen Blut gewährest.

So wie der Pelikan den Kleinen,

Mit diesem Blut wasch mich Unreinen!

Es