Anna, o große Frau!
Ach gnädig dahin schau!
Wo deine Güte man dankbar erkennt:
Verlaß dein G'meiudvolk nicht.
Daß voll der ZuversichtDich seine Mutter und Helferinn nennt.
- Send' ihm entgegenDen Mutter r Segen,
Schütze vor sichtbar - und heimlichen FeindDiese dir sonders ergebne Gemeind.
6 .
Achbleib wie bis dahinUnsre Fürsprechen»,:
Bey deiner Tochter erbarmenden Sohn:
Sey unsre Schätzerinn,
Sey unsre Mittlerinn,
Daß er als Richter uns Sünder verschon:Hilf uns verlassenDie Sünden - Strassen,
Wenn wir aus Schwachheit uns sollten vergeh::.Hilf uns dann wieder zur Gnade aufstehn.
7 -
Endlich im letzten Streit,
Am Rand der Ewigkeit,
Da nimm dich unser doch allermeist an:
Da, da zeig in der That,
Daß Anna heissct Gnad,
Weil dir dein Enkel nichts abschlagen kaun.In letzten ZügenHilf uns Obsiegen,
Hilf uns erwerben beym göttlichen ThronLiebe Großmutter! die himmlische Krön.
An