XXVIII
Typographische Wer he mit Holzschnittverzierungen.
245. (Deutsche Bibel.) Schwarze Hzschnn., dieselbe Zeichnung wie in vorigerNr., aber verkleinert; 88 im I Bd. bis zum Psalter; im II 5 zu Daniel, 4 zu Maccab., 4 zuden Evangelien und 8 zur Offenbarung.
246. (Deutsche Bibel.) Dieselben Hzschnn. zur Offenbarung, wie vorher, nurkleiner und roher im Schnitt; die übrigen wie in der folgenden Nr. Fol. 9» ErschaffungEva’s u. s. w.
247. (Deutsche Bibel.) Fol. 9 Erschaffung Eva’s, ’/j Bl. gross; die übrigen */ 3Bl., dieselben wie in voriger Nr., aber hier zwischen zwei Zierleisten (sogen. Buch-druckerstöcke) gestellt, damit sie über beide Columnen laufen. Sämmtlich altkolorirt.Hzschn.-Initialen.
248. (Italienische Bibel.) Fol. 5 und 6 zwei Vignetten mit den Inschriften:Duon Nicolo (als Uebersetzer) und Hieronimo. Fol 81* ein blattgrosses Frontispiz,das Werk der 6 Schöpfungstage darstellend. Fol. 9 Randeinfassung, dieselbe wie aufder Seite vorher. Ein zweites Frontispiz vor den Sprichwörtern Salomon’s mit derInschrift: Proverbi. Viele unschattirte Vignetten im Text, ohne Monogramm, vonfeinem Schnitt und lebendiger Zeichnung.
249. (Erasmus N. Testam, graec. v. 1516.) Fol. 2 Randeinfassung, eine anderepag. 1, eine dritte pag. 225 (die zweite wie in Nr. 422; die erste ebenfalls, aber nuram linken und obern Rand; die dritte nur am obern Rand die gleiche.) Zu Anfang jedesBuches eine Hzschn.-Initiale oder auch zwei, wie p. 1 und p. 125, letztere roth, ebensodas Ornament am obern Rand (Kopfleiste) derselben Seite. Am Ende der Bücher alsSchlussleiste oder am Anfang der folgenden ein verzierter Buchdruckerstock. Auf demTitel das kleine Signet Froben’s und am Ende das grosse.
250. (Erasmus Nov. Testam, grsec. v. 1519.) Titeleinfassung: Imago vitse aulica:(von Holbein, siehe Rumohr Holbein S. 92). Fol. 1 b am untern Rand das Bild der Ver-läumdung nach Lucian mit der Ueberschr.: Apelles olim etc.; wiederholt auf dem Titelder Annotationes. Verzierte Randleisten mit Figuren; in den Vorstücken fol. 2 a (un-beziff.): Arabesken, und am untern Rand je 4 sich tummelnde Kinder zu beiden Seitendes Signets; im Neuen Testam, pag. 1, von Urs Graf: Ein Satyr, unten 2 Genien, Fro-ben’s Inschrift haltend, und pag. 531: Arabesken; in den Annotat, fol. 1: oben je 4Genien um das Signet, unten 4 Engel um den leeren Schild; pag. 1: oben 5 Genien,wovon einer auf dem Thron, unten 4 Kinder mit mathematischen Instrumenten und3 Männer, mit Büchern beschäftigt. — Ein Hzschn. von '/» Blattgrösse, die HimmelfahrtJesu mit dem Monogramm II und rechts angesetztem F, auf pag. 98 der Vorstücke; eineVignette zum griech. Symbolum pag. 99 ebenda. Bogenstellungen für die Canones pag.101 —108. Grosse geschnittene Initialen, zum Theil mit Figuren ausgefüllt, Vorst, p. 3,6 (Kinder), 13, 99, 100, 119; Neues Testam, p. 1 (zwei Initialen), 472, 524, 526 (allediese mit Kindern); Annotat., mit Kindern, p. 1, 142, 463, 524 u. a. m. Ausserdem Kopf-und Schlussleisten. Drei verschiedene Signete Froben’s, Abth. I am Ende und Abth. IIam Anf. und Ende.
251. (Griech. Bibel.) Signet des Aldus, der Delphin am Anker, zweimal, auf demTitel roth und am Ende schwarz. Rothe, geblümte oder netzförmige Initialen in grossenDimensionen zu Anfang der Bücher, und rothe Kopfleisten ebendaselbst; beides schwarzvon der Apostelgeschichte an.
261. (Birgitten Offenbarungen, lat.) Fol. 2* das deutsche Reichswappen in Fol.;Rucks, dasjenige des Herausgebers Florian Waldauf, österr. Schatzkämmerers zu Inns-bruck, beide in Holzschnitt. 14 blattgrosse Hzschnn. zum Text, in Durer’s Manier; als