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Verzeichniss der Incunabeln der Stiftsbibliothek von St. Gallen / herausgegeben auf Veranstaltung des Katholischen Administrationsrathes des Kantons St. Gallen ; bearbeitet von Gustav Scherrer
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Typographische Werke mit Holzschnittverzierungen.

mals; f. 29 S. Onofrius; f. 35 «S. Valentinus»; f. 37 «S. Iuo»; f. 41 S. Tiruno in derKrone des Palmbaums und f. 47: «Ad Sepulchrum b. Christiane prope Basileam». Allediese, übrigens ziemlich handwerksmässig gefertigten Bilder stehn zwischen zwei Zier-leisten.

314. (Seb. Brant Richterlich Klagspiegel.) Zwei Hzschnn.: Auf dem Titel eineGerichtsstube, und hinter dem Register vor dem Text: Der Kaiser mit den Kurfürsten(derselbe Ilzschn. wie in N. 1377, Tenglers Laienspiegel, auf dem letzten Blatt.)

314b. (Seb. Brant Msc. N. 645.) ZweiTitelhzschnn. mit Randverzierung f. 1 und 5.Zierleisten auf jeder Seite am innern Rand (Passepartout). Der Titelhzschn. fol. 1 istgrösstentheils abgerissen; fol. 5 zeigt am obern Rand einen römischen Triumphzug,unten ein Regentenportrait (Gürtelbild.)

317. (Brassicanus.) Titeleinfassung von «V. G. 1514».

319. (Breviarium Monasticum). Zahlreiche grosse Initialen mit Historien zumPsalter und gegen das Ende.

321. (Breviarium Constantiense.) Fünf gut gezeichnete und geschnittene Bilderblattgros: Fol. 2 b illumin. Bischofswappen von Hugo von Hohenlandenberg, umgebenvon S. Maria, S. Conrad und S. Pelagius; fol. 11b (beziff. 2) Bathseba, mit figurirter Ini-tiale B und Randverzierung auf der folgenden Seite; Fol. 70b; Maria: Verkündigung (undf. 71 a Randverzierung und Initiale D); fol. 285b; Jesus den Seesturm beschwörend (undInitiale J); und fol. 2 b (neuer Folirung): Petrus und Paulus, mit Initiale E und Rand-einfassung auf der folgenden Seite. Am Schluss das Wappen Radolts.

325. (Breidenbachs Reise.) 8 Hzschnn.: Die h. Grabkirche, Ilzschn. inBlattgr.;5 illum. Costümbilder, '/* Blatt gross, nämlich: Sarazenen (5 Personen); Jude und Edel-mann ; 6 Griechen und 1 Mönch; Syrer (4); «Abasinen» (2); ein grosser Hzschn. mit8 wilden Thieren; ein kleinerer, den Heerzug nach Rhodus vorstellend. GeschnitteneInitialen.

341. (Hermann Busch.) Hzschn. am Ende: Der Tod als Gerippe im Leichen-hemd, mit einer Schaufel.

352. (Calentii Croacus.) Titeleinfassung wie in N. 672b (Aida Guarini, N. 3 des-selben Bandes). Am Ende St. Antonius Eremita mit Stab und Glöckchen, auf Flammentretend, Schweine zu seinen Füssen. (Basel, Gengenbach.)

356. (Cantiuncula.) Figurenreiche Titeleinfassung: «Herkules Gallicus TypusEloquentiae» etc. mit dem Zeichen: «1519IIF» (nach Ilolbein, siehe RumohrIlolbein,S. 110. 111). Eine zweite Randeinfassung fol. 5: Genien am obern und untern Rand,mit Schlangen und Seeungeheuern ringend; rechts und links die nackte Fortuna, wieauf dem Signet Cratanders. Geschnittene Initialen, die grösste fol. 5 ein L mit Kinder-gruppe. Am Ende das Signet von A. Cratander in Basel.

373. (Dionys. Cato.) Fol. 62 grosse geschnittene Initiale C in netzförmigerZeichnung.

377. (Dionys. Cato.) Titelhzschn.: Lehrer mit der Ruthe und 3 Schulknaben.Der erste Anfangsbuchstabe enthält eine Vignette.

379. (Melopoie v. Celtes.) Zwei blattgr. Hzschnn.: f. 2 a Mons Parnassus undf. 8 a eine Götterversammlung.

381. (Cessolis, Schachzabelhuch.) Die erste Seite in einer Randverzierung; 2 ge-schnittene Initialen; 15 Hzschnn. von * Blattgrösse in Spielkartenmanier.