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Verzeichniss der Incunabeln der Stiftsbibliothek von St. Gallen / herausgegeben auf Veranstaltung des Katholischen Administrationsrathes des Kantons St. Gallen ; bearbeitet von Gustav Scherrer
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XXXIII
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Typographische Werke mit Hohschnittverzierungen.

XXXIII

gleicher Composition wie diejenigen der ganz ähnlichen Gth. Zainerschen Ausg., dieaber 4 Z. 6 L. breit und 3 Z. 3 L. hoch sind.

465. (Directorium Constantiense.) Auf der Rucks, des Titels das bischöfl. kon-stanzische Wappen.

466. (Directorium Curiense.) Auf der Rücks. des Titels das bischöfl. CurscheWappen.

474. (Directorium.) Titelhzschn.: Lehrer mit der Ruthe und 9 Schüler. Rücks.(kolorirt): Der h. Hieronymus in einer Landschaft. Erster Anfangsbuchstabe 1 miteingeschlossenem Kigürchen des Lehrers und zweier Schüler.

479. (Duns Scotus.) Titeleinfassung mit dem Signet des Jehan Granion in Paris.

480. ( « « ) Am Ende: Der h. Antonius mit Glöckchen und Ferkeln;

Ueberschrift: «Defende nos beate Pater Antoni.» Verzierte Anfangsbuchstaben.

483. (Duranti.) Fol. 3 1 eine Randeinfassung der innern und obere lilattseite mitschönen Arabesken und der Halbfigur eines Mannes in der Narrenkappe.

484. (Duranti.) Die gleiche Verzierung wie in voriger Nr.

491. (Ebrardi Modus latinitatis.) Titelhzschn.: Lehrer mit der Ruthe und 3jugendliche Schüler.

492. (De generibus ebriosorum.) Titelhzschn.: Ein Gelage von Thieren.

493. (Eck, Schiff des Heils.) 12 schattirte Ilzschn.; der Titelhzschn. auf fol. 2wiederholt; der letzte (Ankunft im Himmel) blattgross, die andern eilf halbblattgross,sämmtlich (ausgenommen fol. 19h, das Paradies und die Auferstehung) mit der gleichenVorstellung des Schiffs der Poenitenz, und als dessen Mast entweder der Ilaum derErkenntniss (zweimal) oder das Crucifix (6 mal) oder ein gewöhnlicher Stamm; aberin verschiedenen nach dem Texte wechselnden Abänderungen. Verzierte Initialen.

495. (Eck in Petrum Hispanum.) Titelhzschn.: Vier Wappen, des Reichs unddreier Universitäten, von II. U. (Hans Burgkmayr.) Am Ende eine verzierte Inschriften-tafel, deren Schrift jedoch in allen Exemplaren mit Druckerschwärze zugedeckt ist.(Das Titelblatt ist umständlich beschrieben von Bartsch VII p. 213, N. 35 und BrulliotV,N. 998, der es für eine Arbeit des Dichters Bebel ansah, weil ein Distichon desselbendabei steht. Siehe Heller Geschichte der H. K., pag. 100, Anm. 96.)

498. (Elucidarius dial. und Manuale paroch.) Beides mit dem gleichen Titelbild :Die 4 Evangelisten in Medaillons rings um das Christuskind.

507. (Erasmi Epistola:.) Titeleinfassung: üben zwei Sphinxe, links und rechtsemporkletternde Kinder, unten eine Procession, Musik voran, von zwölf Kindern, dieeines der Ihrigen auf einer Tragbahre einhertragen. Vor jedem Brief eine Initialemit Figurenfüllung.

508. (Erasmi Opuscula.) Titeleinfassungen von Holbein. Fol. 1: EnthauptungJohannes d. T.; f. 5 am untern Rand 2 Genien, Frobens Signet haltend; am obere Satyrin einem Korbe mit einer Ziege, ringsum 4 Genien; in der Mitte grosses Buchstaben-Viereck V mit Kindern. Fol. 257 und 314 Randverzierungen (Arabesken.)

509. (Erasmi Opuscula.) Drei Titeleinfassungen: Fol. 1 dieselbe wie in N. 507auf dem Titel; die 2te: «LucRaecia Tar. quinius» (Rumohr Holbein S. 90); die dritteMucius Scävola, letztere mit der Chiffre II H (Hans Holbein). Sieben Initialen mitKinderfiguren u. a. Am Ende Frobens Druckerzeichen.

510. (Erasmi Copia verb.) Titeleinfassung: «LucraeciaTar. quinius», GeschnitteneInitialen.