XXXXIV
Typographische Werke mit Hohschnittverzierimgeti.
windet. Der Hzschn. stellt wie immer den Gekreuzigten zwischen Maria und Johannesdar. Beides schwach schattirt und ohne Farbe.
1005. (Missale Consiautiense.) Kolor. Titelhzschn.: Maria zwischen S. Conradund S. Pelagius, darunter ein bischöfl. Wappen. Grosse Initiale vor dem Canon; derHzschn. daselbst ist herausgeschnitten. Ratdolt’s "Wappen am Ende.
1006. (Missale Curiense.) Fol. 1 b ein kolor. Hzschn.: Thronende Maria, linkseme Heilige mit der Fakel und ein Heiliger mit dem Kelch, rechts Kaiser und Bischof.Am Fuss das Gurer Wappen, darunter die Bischofsmütze, auf beiden Seiten zwei Blumen-stengel, zu unterst die Buchstaben: C. A. T.— Am Ende des Kalenders ein Zahlen-und Buchstabenkreis (Litera dominicalis). Signet yon Ratdolt.
1010. (Missale Romanum.) Titelvignette. Der Kalender mit figurenreicher Ein-fassung jedes Monats, ebenso je die erste Seite der 15 Abtheilungen; gegenüber auf derRückseite des vorhergehenden Blattes steht allemal ein Holzschnitt, der nebst seinerRandeinfassung die ganze Seite ausfüllt: fol. 8, 58, 120, 129, 133, 159, 168, 176, 184,193, 195 (S. Augustin), 198 (S. Franciscus), 205, 209 und 213. Sä.nmtliche Randein-fassungen sind in Vierecke mit Inschriften getheilt. Unzählige Vignetten im Text undgrosse mit Bildern ausgefüllte Initialen. Alles in schattirten, altkolor. Hzschnn., vondenen einige, aber nicht die Mehrzahl, wiederholt sind. Die Einschlüsse bestehen meistaus Brustbildern oder Scenen der heiligen Geschichte. Signet des Peneius de Leuco(Venedig 1512) am Ende. Zeichnung und Ausführung der Bilder sind, wenn auch nichtelegant, doch korrekt und tüchtig. Der fehlende Hzschn. vor dem Canon Missa:, dieKreuzigung, ist durch ein ganz vorzügliches Miniaturgcmälde ersetzt.
1012. (Missale Cistertiense.) Fünfzehn, */j Spalte grosse Hzschnn., fol. 1, 51,58, 59, 86, 101, 108, 109, 142, 145, pag. 23, 78, 114, 129 und 174. Der Hzschn. vordem Canon und die Initiale daselbst sind herausgeschnitten. Geblümte oder figurirteInitialen in grosser Zahl. Signet von Marnef.
1014. (Missale Cistertiense.) Vor dem Canon missm ein blattgr. Hzschn.: DieKreuzigung.
1015. (Missale Constantiense.) Grosse roth gedruckte Initialen mit Laubwerckin gothischem Styl.
1016. (Speciales missae.) Schön geblümte Anfangsbuchstaben. Vor dem Canonein illum. Hzschn. auf Pgmt. mit dem Monogramm eines kleinen, oben quer durch-stochenen b (d. h. Hans Burgkmaier? Vgl. Heller Gesch. d. H.-K. pag. 101. Anm. 98.)
1017'. (Missale Itinerantium.) Hinter fol. 25 ein blattgr. kolor. Hzschn. dieKreuzigung mit der Jahrzahl 1507 und die Initiale T; am Ende des Kanon eine Vig-nette mit dem Christuskopf. Der Hzschn. am Schluss fehlt in dieser Ausgabe.
1017 1 ’. (Missale Itinerantium.) Hinter fol. 25 ein blattgr. kolor. Hzschn., derGekreuzigte zwischen Maria und Johannes, mit der Jahrzahl 1510, der grosse kolorirteAnfangsbuchstabe T und am Schluss des Kanon das Veronicatuch als Vignette. AmEnde ein zweiter Hzschn. in Blattgrösse: Der Gekreuzigte, von den himmlischen Heer-schaaren umgeben, über ihm Gott Vater und die h. Jungfrau, alles von einem grossenKranz eingefasst. Unten eine Versammlung von Anbetenden; in den obern Ecken dieMesse des h. Gregor und S. Franciscus mit dem Flügelcrucifixe.
1028 . (Morgenstern.) Die Kreuzigung, ein Hzschn. in 4 C am Schluss.
1029. («)« « «««««
1030. (Moser.) 55 Vignetten in Umrissen,
i 1031. ( « ) 3 Titelhzschnn.