Typographische Werhe mit ffohschnittversierungtn.
XXXXIX
1266. (Sabellicus Epistola:.) Titeleinfassung: Oben Eule und Vögel; unten dassächs. Wappen. Auf der Rücks.: Maria in der Glorie, Il/.schn. in 4°.
1269. (Sachsenspiegel.) Fol. 30 ein halbblattgr. illumin. Ilzschn.: Der Kaiserzwischen den sieben Kurfürsten thronend, die Wappen am Fass.
1270. (Sacrobosco.) Rücks. des Titels: Ein blattgrosses allegorisches Bild inschönen Umrissen: Die thronende «Astronomia» zwischen der nackten «Urania» und«l’tolemiius», über ihnen der gestirnte Himmel, der Boden voll Blumen und Thiere.Astronom. Figuren im Text, darunter solche in Farbendruck: gelb, roth und schwarz.
1271. (Sacrobosco.) Fol. 2*> die Sphäre. Viele astronom. Cirkel im Text.
1272. ( « ) 28 astronom. Figuren, Cyklen u. dgl.
1273. ( « ) Netzförmige Titeleinfassung mit dem Wappen der Pariser
Universität. Fol. 3 die Spliära mit den Figuren der Urania, Astronomia und des l’tole-mäus. Im dritten Buch eine Abbildung des Thierkreises. Am Rande kleine astron. undgeom. Figuren.
1274. (Sacrobosco.) 26 astronom. Zeichnungen.
1275. ( « ) 4 Hzschnn. in Blattgrösse: Himmelsgloben mit Figuren;
56 kleinere astronom. Zeichnungen, eine mit dem Monogramm «I. C. 1512.»
1279. (Salicetus.) Titel ganz in Holz geschnitten, weiss auf halb rothem undhalb schwarzem Grunde.
1283. (Sallustius.) Titelvignette in Umrissen: Sallust zwischen Commentatorund Drucker sitzend. Verzierte Initialen.
1285. (Glossae Salomonis.) Zwei Initialen auf dem ersten Blatt; je eine vorjedem Buchstaben des Alphabets und noch andere, sämmtlich gross, theils farbig,theils schwarz, in schönen Linien.
1287. (Salomo und Marcolph.) Titelhzschn.: Salomo, Marcolph und dessenWeib, auf der Rücks. wiederholt, und 13 Texthzsclmn. von roher Art. Defekt am Ende.
1287K (Salomonis Proverbia, hebr.) Titeleinfassung des Anhanges (Cantica)wie in Nr. 1033h. Am Schluss: Das sogen. Wappen Unsers Herrn.
1293. (Savonarola.) Titelhzschn.: Ein Mönch, vor dem Crucifix kniend, wieder-holt auf der Rückseite.
1297. (Hug Schapeler, defekt.) 26 ausschattirte Hzschnn., */j Bl. gross, vonjungem Händen etwas angemalt. Figurirte Initialen.
1298. (Schatzbehalter, 2 Exx.) 92 blattgrosse, alt-aber schlecht-kolorirteHolz-schnn. zum A. undN. Testament, nebst «rechterund linker Hand» zweimal. Die Hzschnn.sind ohne Monogramm, werden aber Mich. Wohlgemuth zugeschrieben. Heller Gesell,d. H.-K., pag. 71.)
1300. (Schedel’s Chronik, deutsch von Alt.) Titel ganz in Holz geschnitten; imExemplar jedoch aufgeklebt. Ungefähr 2250 Hzschnn. in allen Grössen, nach Zeich-nungen und auch geschnitten von M. Wohlgemuth und W. Pleydenwurf (nebst Gehülfen):Biblische Historien, Städteansichten, die frühesten naturgetreuen; angebliche Porträts,astronom. Figuren und 2 Landtafeln: Eine Weltkarte und Europa. Hauptbilder: Hei-land auf dem Thron fol. 1; Erschaffung Adam’s und Eva’s f. 5 und 7; Vertreibung ausdem Paradies f. 7; erster Anbau der Erde f. 9; Apostel und Evangelisten f. 101; Engel-sturz f. 260; Todtcntauz f. 261; röm. Reichsfürsten mit ihren Wappen f. 183—184;Pius II. und Friedrich III. f. 269. Städteansichten: Straßburg f. 140; Konstanz/. 240bis 41; Basel 243—44 u. v. a. Hauptwerk der Nürnberger Xylographen schule. (Heller