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Die r. Betrachtung.
Hek es mich/ mdenre ich siche dich also ley- ^den! H! wie gehet mir Hern Betrübnuß lzuHertzen! I
Sage Dank deinem HErren/ daß Er ^
hat wöllen betrübt werd?a/damlt Er dich ktröste; Seiner Gtarcke sich berauben/da- iimit Er selbe dir gebe/und daß Er hat wöl- klen den bitteren Mich deß Leyoens trins E
ken/ damit Er dich nm dem Überfluß der ziHiürlischen Wollüsten kö^ttc erfüllen. ll
HErr/ wo ich deiner vergesse / /o müsse meiner Urechten Hand vergessen werden; meine sung x gmüsse an meinem Rachen kleven/ wd ich nicht ^ l!an dich gedenke/ Aal. r;6. ! k
Erwecke über deine Sund / welche da§ !jHertz IESU so hoch betrübt haben/emgrosse Neu und Leyd; habe auch die Hoff- -
nung/Er werde dieselbe als ein schädlichesGifft/durch die Krafft feiner Liebe vertil- ? !gen.
Bitte Ihn / daß Er dir mittheile dieGnad seines Leydens/ und die Frucht di« ifts Geheimnuß/und sprich:
03ESU mein Heyland/derdu inBe-trachtung deines Leydens/und meiner