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Die 6. Betrachtung.
Aaulil Welchen der HErr lieb hat / denzüchtiget Er z Er gaißlet aber einen jegli-chen Gohn/den Er aufnimbt. Wann Gottauf diser Welt einenMenschen nit heim-suchet/ so wird er auf der anderen ( nachMeynung deß Heil. Bernardi) von demTeüffel gestrafft werden.
Gage du mit dem David: Ich bin zuleyden bereit. -O mein Gott! ich waigeremlch nicht/eintweder von deinen Vätter-lichen Handen selbst/oder deren/welche dudarzu brauchen wilst/gezüchtiget zu wer-den. Alles Übe! was ich immer leyde/hab ich wohl verschulde / und ist solchesnoch weit zu gering für ein gnugsame Ab-straffung der Sünden/ welche ich began-gen.
Endlich erwege osst in deinem Gemühtdise schöne Wort deß Heiligen Augustini:Sihc H Mensch! was drr werth / und wasdu schuldig seyest ; weil du erkennest was dieErlösung deiner Seelen den Sohn GOttesgekostet/ so stye nicht also unstetig / und umdankbar/daß du wiederl»m in die alte Sündenfallest. Sihe! die Fromkeit wird gegaiß-let für die Boßheit; Der Sünder hat vil
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