Die ii. Betrachtung. I5I
ch Aauß deß Todts / kan nicht seyn eine!!!i Wohnung deß Lebens. Verlasse doch disesteinerne und erschrökliche Felsen - Höhle/H und nimme Pein Herberg in meinem Her-tzen/ welches nunmehro durch die Buchch erneüeret/mit dem Geruch der TugendenA gefchmuket/sonderlich aber der Gedult/Äß welche als ein Myrrhen und Aloe allezeitdß lieblich vor Gott riechet. Mein See! sitzetch gleichsam in der Vorhöll/und ist umgebenöis mit der Finsternuß und Schatten deß« Todts / und ist in Gefahr in die undereß Höllzu fallen/ wann du mein Heylandtü dieselbige nicht darvon bewahrest. Komech L) mein Erlöser / komme und errette michöl vonderDienstbarkeitdeßSathans. Zer-» stöhre den Gewalt dises Höllischen Ly-« rannen. Wirffe auf meine Seele dietz Strahlen deß jenigen Liechts/welches allech Finsternuß vertreibt. Zerreisse die Eisen>s,z deß Teüffels/ mit welchen ich angefaßlet/> als ein leibeigner Knecht ihme bißhero se-tz dienet. Ach! mache mich theilhasstig dei-
h nerGlorwürdigenAusserstehung. Misse
« meine Seel auß demjenigen Grab/in wel-s chem sie «nder den Todten schlaffst, m-i-
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