vsm ganzen Lepden Christi. 189
sein Verderben. Ich zu meinem/Md änderethe Leuthen darff lachen.
N«, O IEsu/ laß mich nicht ewig verderben/ füttz den du wollest leyden und sterben. .
-/E 80. Der gute Schacher vertheidiget Chris
« stum/ und bestraffet seinen böftn Äespahnentij« Fürchtest dann du Gott nicht/ sagte er; Mißilß empfangen was wir verdienet; diser aber haktz kein Unrecht gethan. Wann Unschuld schönUnderdrukt wird/findek sie doch endlich jemand/tz der sich ihrer annlmbt / und solle es auch einch Mörder seyn. Leydest du umb Unschuld/trautE zu Gott/und fürchte dir nicht. .
i ö IEsu/ du unschuldiges Kam Gottes / duhast je nichts Böses gethan/ hergegen ich destomehr. Ach sey mirgnädig/unb verzeche mirs.
81. Der gute Schächer hat zu End feines Le-^ kens sich noch bekehret / und das Paradeyß er-.. halten. Keine Bueß oder Bekehrung ist zu^ spath/die von Hertzen gehet; Aber selten gehetj - die spathe Bueß recht von Hertzen.
S IEsu/ indem du die Magdalenam zu dir' bekehret/ und deß Schachers Bitt erhöret/hastz du mir auch mein Hoffnung vermehrt: Laß mich. ohne Bueß nicht sterben.
I 82. Es ward ein Finsternuß über den gantzen/. Erd-Kraiß; Solche Unthat begierigen dieMenschen/indem sie Christum creützigeten/daß^ auch die Sonn nicht zuschauen möchte. Wun,
der/