Historie vom Leiden Ehristi. 20 r
G Einer aus den Zwölffen/ der die Hand mit mir> in die Schüssel eintunket/ wird mich verrahken.^ Deß Menschen Sohn gehet zwar dahin / wieA von ihm geschrieben ist: Wehe aber dem Wen-ch schen / durch welchen deß Menschen Sohn ver-'/i« rahten wird. Es wäre ihm besser / baß derselrO big Mensch nie gebohren wäre. Da antwortet^ Judas/der ihn verrathete/und sprach: Rabbi/"s hin ichs ? IEsus sprach zu ihm : Du hastsE gesagt» Und die Jünger stetigen an under ein-A ander zu fragen/ wer der wäre under ihnen/derdß das thun wurde.
U Es war aber einer under seilten Jüngeren/r« der sich in die Schooß und an die Brust JEsus gelehnet hätte/ welchen IEsus lieb hätt: Dem>i N winket Simon Petrus/ daß er fragen soll/ werA er wäre/von dem Er sagt. Und dieweil dersA selbig auf der Brust JEsu läge / sprach er zu» ihm: HErr/wer ists? IEsus antwortet: DerÄ jsts/dem ich das eingetunkt Brodt gib. Und Er>« tunket das Brodt ein/und gab es Judä Simo,k»! nisJscarioth. Und nach dem Bissen führe derß l Trüffel in ihn. Da sprach IEsus zu ihm: Wasdü du thust/das thue bald.k Dasselbig aber wüste keiner aus denen / die« am Tisch fassen/ worzu Er ihms saget. Danntz etliche meynken/dieweil Judas den Beutel hätt/
s>' JEsüs spreche zu Ihm: Kaufte ein / was unSü noch ist auf das Fest / oder daß er den Armenü etwas