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Die richtige Handhaltung gewährt noch einen wesent-lichen Vorteil. Wir sahen, dass, wo immer die ganze Handzum Schreiben verwandt wird, die Bewegung derselben imVergleich zu der Schreibbewegung bei richtiger Handhaltungplump genannt werden muss. Weil letztere bei der über-wiegend grössten Zahl der Formen nur die Schreibfingerallein gebraucht, so haben wir bei falscher Handhaltungdauernde Bewegung der ganzen Hand, bei richtiger nurdauernde Bewegung der 3 Schreibfinger. Hieraus folgterstens, dass bei falscher Haltung eine Ermüdung frühereintreten wird als bei der richtigen, zweitens, dass die Be-wegung der Schreibhand im ersten Fall nicht so schnellsein kann als im zweiten.
Jeder mit richtiger Handhaltung wird daher nicht blosslänger, sondern auch schneller schreiben können als der,der die ganze Hand zum Schreiben selbst der kleinsten Buch-staben verwendet.
Gesetzt den Fall, jemand, der bisher nur mit falscherHaltung geschrieben, gäbe sich die Mühe, fortan nur dierichtige Haltung beim Schreiben zu benutzen. Die Folgedavon würde sein, dass seine Schriftformen einen wesent-lich andern Charakter annehmen; zu seiner Freude würdeer viel gefälligere Formen ausführen können, und dieschweren Buchstaben würden ihm keine Schwierigkeitenbereiten. Die Handhaltung bedingt nämlich zum grossenTeil den Charakter der Schrift, so dass man aus den Schrift-formen unschwer auf die Handhaltung schliessen kann, vielleichter und sicherer wenigstens, als der Graphologe seineSchlüsse auf den Charakter des Schreibenden macht. Eskann also allen denen geholfen werden, die infolge falscherHaltung schlecht schreiben, aber den redlichen Willen haben,