dem Handwerk Ersatz bieten können für dieihm durch den Großbetrieb oder unabwend-bare ausländische Konkurrenz abgerungenenGebiete. Ebenso gehört die Förderung desGeschmackes dem Wirkungskreis des Museums zu.
Die Gewerbehalle müßte wie im vor-gehenden Referat gezeigt, suchen mit allen nurerdenklichen reellen Mitteln den HandwerkernBestellungen zuzuführen und die Vcrkaufsver-mittlung, namentlich für jene Kleinmeister be-sorgen , welche keine eigenen Verkaufsstellenhaben. Sie sollte jene bis jetzt im Auslandeausschließlich oder doch sehr bedeutend an-gefertigten Artikel mit Hülfe des Museums aninländische Handwerker subkommissiren, die inFolge mangelnder Verbindungen der Absatz-vermittlung nicht die nöthige Sorgfalt zuwendenkönnen.
Der kantonale Gewerbevereinsollte mit Hülfe seiner Sektionen einen Katalogaufnehmen lassen, worin alle leistungsfähigenHandwerker, deren Installationen und Betriebs-fähigkeiten, besonders aber deren Spezialbranchenund Artikel verzeichnet wären. Dieser Katalogniüßte zur entsprechenden Benützung dem Ge-werbemuseüm sowohl als auch der Gewerbe-halle zur Verfügung stehen, namentlich aber auchim Publikum und in öffentlichen Lokalen eineweite Verbreitung finden. Ebenso müßte derGewerbeverein durch seine Sektionen die Wichtig-keit des Gebotenen stets in Erinnerung haltenund zur Benutzung derselben aneifern.
Es geht aus dem angeführten hervor, daßein inniges Zusammenwirken der benannten dreiInstitutionen durchaus nöthig ist. Wir würden